Skibergsteiger laufen bei Olympia 2026
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Skibergsteigen war 2026 erstmals olympisch.
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Skibergsteigen war 2026 erstmals olympisch.

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Nach Vorwürfen gegen DAV: Skimo-Boss tritt zurück

Nach Vorwürfen gegen DAV: Skimo-Boss tritt zurück

Der Sportliche Leiter Skimo des Deutschen Alpenvereins tritt nach schweren Vorwürfen zurück, wie der DAV am Donnerstagabend mitteilt. Dem war die Aufnahme von Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft Traunstein vorausgegangen.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio am .

Die schweren Vorwürfe gegen Verantwortliche des Deutschen Alpenvereins (DAV) im Bereich Skibergsteigen haben erste Konsequenzen. Wie der DAV am Donnerstagabend mitteilte, hat der Sportliche Leiter Skimo Hermann Gruber um eine Freistellung von seinen Aufgaben gebeten. Diesem Wunsch sei man nachgekommen.

Ermittlungen durch Staatsanwaltschaft Traunstein

In den vergangenen Tagen war bekannt geworden, dass die Staatsanwaltschaft Traunstein Ermittlungen gegen den nun zurückgetretenen Gruber und den ehemaligen Bundestrainer Maximilian Wittwer aufgenommen hat. Zuvor hatten drei Athletinnen und Athleten des DAV Strafanzeige wegen Nötigung und gefährlicher Körperverletzung im Zusammenhang mit einer Studie am Olympia-Stützpunkt Ruhpolding gestellt. Der Olympiastützpunkt Bayern (OSP Bayern) gab im Rahmen der Berichterstattung folgendes Statement ab: "Der OSP Bayern war weder Auftraggeber noch organisatorisch oder inhaltlich an der Planung, Durchführung oder Auswertung der beschriebenen Maßnahmen beteiligt. Das am Standort vorhandene Großlaufband wurde dem DAV sowie dessen externen wissenschaftlichen Partner ausschließlich als technische Infrastruktur zur Verfügung gestellt. Personal des OSP Bayern war bei den Testungen weder involviert noch vor Ort."

Bei ARD-Recherchen hatten die Skibergsteiger Felix Gramelsberger und Sophia Weßling die Anzeigen gegen Gruber und den ehemaligen Bundestrainer Maximilian Wittwer öffentlich gemacht. Den Rücktritt des Sportlichen Leiters sieht der DAV "im Interesse einer transparenten und ungestörten Aufklärung durch die Staatsanwaltschaft Traunstein sowie im Sinne der Athletinnen und Athleten" und kündigte seine Kooperation zur Aufklärung der Vorwürfe an.

DAV richtet "unabhängige Hinweisgeberstelle" ein

Daneben gab der DAV auch die Einrichtung einer "unabhängigen Hinweisgeberstelle im Leistungssportumfeld" bekannt, die ab dem 1. März tätig werden soll. Der Aufbau sei bereits seit 2025 mit dem DOSB geplant und keine Folge der Vorwürfe, sondern vielmehr "Teil der Professionalisierung einer neuen olympischen Sportart".

Die bisherigen Meldekapazitäten im Leistungssportbereich würden durch die neue Stelle als "eine externe, unabhängige Option" ergänzt. Dies sei kein "Eingeständnis von Problemen", wie der Verein versicherte. Es gilt die Unschuldsvermutung.