Siffert überholte schon nach gut einem Drittel der Radstrecke die bis dahin führende Lucy Charles-Barclay, die zuvor einmal mehr ihre Ausnahmeklasse im Schwimmen unterstrichen hatte. Doch auf dem Rad konnte die die Britin, die den Challenge Roth 2019 gewonnen hatte, nicht mit der Schweizerin mithalten.
Siffert ab dem Radfahren in Führung
Siffert sorgte früh für einen Abstand von mindestens einer Minute zu Charles-Barcley und ihrer zweiten Verfolgerin, der deutschen Roth-Debütantin Caroline Pohle, die zum ersten Mal in einem Langdistanz-Triathlon antrat.
Zwischenzeitlich war auch die Britin Daisy Davies in der Verfolgergruppe. Sie musste aber abreißen lassen und kam erst auf der Laufstrecke wieder stark auf.
Fast so stark wie Ex-Weltrekordlerin Ryf
Auch nach dem Wechsel vom Rad auf die Laufstrecke wirkte Siffert so, als könnte sie an diesem tag niemand ernsthaft angreifen. Nach und nach baute sie ihren Vorsprung auch im Marathon weiter aus. Am Ende siegte sie in 08:09:09 Stunden mit rund sieben Minuten Vorsprung vor Charles-Barclay.
Siffert verbesserte ihre eigene bisherige Bestzeit um mehr als 20 Minuten und kratzte fast an einer früheren Roth-Bestmarke ihrer Landsfrau Daniela Ryf. Die hatte den Challenge 2023 in der damaligen Weltrekordzeit von 08:08:21 Stunden gewonnen und ist bis heute die schnellste Schweizerin auf der Langdistanz.
Pohle bricht am Ende ein
Platz drei sicherte sich am Ende doch noch Daisy Davies. Caroline Pohle erlebte auf der Laufstrecke sieben Kilometer vor dem Ziel einen kompletten Einbruch und konnte teilweise nur noch gehen. Sie wurde noch von Top-Favoritin Kat Matthews abgefangen und wurde Fünfte.
