Trainer TSV 1860 München Alper Kayabunar
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Wacker-Pleite wirkt nach: 1860 mit "großer Wut" gegen Ansbach

Wacker-Pleite wirkt nach: 1860 mit "großer Wut" gegen Ansbach

Nach der ersten Saisonpleite gegen Wacker Burghausen will der TSV 1860 München gegen die SpVgg Ansbach mit Wut im Bauch den nächsten Heimsieg feiern. Ein Dreier ist Pflicht, um den Anschluss an die Tabellenspitze der Regionalliga nicht zu verlieren.

Über dieses Thema berichtet: BR24 am .

Noch einen Ausrutscher kann sich der TSV 1860 München nicht erlauben. Sonst gerät die Regionalligaspitze außer Reichweite. Mit Wut im Bauch will sich der TSV 1860 München in der Fußball-Regionalliga nach seiner ersten Niederlage zurückmelden. Für die Löwen ist im Heimspiel am Samstag (14.00 Uhr) gegen die SpVgg Ansbach ein Sieg Pflicht. Sonst wird der Rückstand auf die Spitze immer größer.

"Große Wut" nach Wacker-Niederlage

"Die Wut darüber ist sehr groß, weil wir phasenweise ein richtig gutes Spiel gemacht haben. Wir haben das intern detailliert besprochen, was da die Probleme waren. Trotzdem haben wir ein gutes Gefühl, dass wir auch in diesem Spiel Fortschritte gemacht haben", sagte Trainer Alper Kayabunar über das unnötige 1:3 vor einer Woche bei Wacker Burghausen.

Die Münchner waren lange spielbestimmend, scheiterten aber wieder einmal an ihrer Chancenverwertung. "Wir wollen jetzt einfach den nächsten Heimsieg einfahren", erklärte Kayabunar, der das Umschaltspiel des kommenden Gegners aus Ansbach lobte. Vielleicht muss der Münchner Coach personell umstellen. Denn mit Dennis Dressel, Michael Eberwein, Vitus Eicher und Lasse Fassmann sind vier Spieler angeschlagen.

Ansbach reist mit 800 Fans an

In der Tabelle der Regionalliga Bayern stehen die Löwen aktuell auf Rang sieben, doch auf den Erstplatzierten aus Buchbach fehlen dem Team bereits zehn Zähler. Gegen Ansbach muss am Samstag also der nächste Dreier her, um den Anschluss nicht zu verlieren. Die Franken sind auf dem Papier ein machbarer Gegner, stehen auf Platz 16 der Tabelle und haben bereits sechs Niederlagen kassiert. Doch zuletzt feierten die Ansbacher drei Siege in vier Partien — kommen also mit Rückenwind ins Grünwalder Stadion.

Der Ansbacher Cheftrainer Niklas Reutelhuber freut sich auf die Partie: "Das ist die größte Kulisse, vor der die allermeisten von uns je gespielt haben." Das wollen sich auch viele Fans nicht entgehen lassen, Ansbach reist mit 800 Fans in die bayerische Landeshauptstadt. Welches Fanlager am Ende jubeln darf, sehen Sie am Samstag ab 14 Uhr live im BR Fernsehen und im Stream.