Herbert Hainer hat erleichtert auf das Aus der umstrittenen Pläne der FIFA reagiert
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Herbert Hainer hat erleichtert auf das Aus der umstrittenen Pläne der FIFA reagiert
Bildrechte: picture alliance / SvenSimon | Frank Hoermann/SVEN SIMON
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Herbert Hainer hat erleichtert auf das Aus der umstrittenen Pläne der FIFA reagiert

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"Aberwitzige Idee": Bayern-Chef froh über Scheitern von WM-Plan

"Aberwitzige Idee": Bayern-Chef froh über Scheitern von WM-Plan

Herbert Hainer, Präsident des FC Bayern München, hat erleichtert auf das Scheitern der Investoren-Pläne der FIFA hinsichtlich der Fußball-Weltmeisterschaft reagiert. Gleichzeitig übte er Kritik an der Vorgehendweise von Gianni Infantino und Co.

Über dieses Thema berichtet: BR24Sport im Radio am .

Bayern-Präsident Herbert Hainer hat erleichtert auf die Aufgabe der FIFA-Investorenpläne reagiert und den gesamten Vorgang scharf kritisiert. "Es ist ein Glück, dass dieser Spuk so schnell vorbeigegangen ist wie er gekommen ist, und dass diese aberwitzige Idee vom Tisch ist", sagte Hainer kurz vor dem Abflug der Münchner Fußballprofis nach Südkorea. Dort beginnt für den Rekordmeister seine Asien-Tour. 

Bayern-Präsident Hainer: "Dieser Vorgang ist eigentlich unglaublich"

In der Nacht zum Samstag hatte der Weltverband FIFA die Pläne beendet, Anteile an den kommerziellen Rechten seiner Wettbewerbe wie der Männer- und Frauen-WM sowie der Klub-WM an private Investoren zu verkaufen. "Man muss jetzt sicherstellen, dass so eine Idee nicht mehr auf den Tisch kommt", sagte Hainer.

Der 72 Jahre alte Bayern-Chef äußerte auch Verständnis für die Mitteilungen der Europäischen Fußball-Union UEFA, die dem Weltverband FIFA unter anderem mangelnde Transparenz vorgeworfen und einen Vertrauensverlust beklagt hatte. "Dieser Vorgang ist eigentlich unglaublich, dass niemand eingeweiht war vorher von den ganzen Verbänden, und das über Nacht auf den Tisch kam", meinte Hainer.

Investoren hätten Gefahr für Grundprinzipien bedeutet

"Fußball muss Fußball bleiben", forderte der führende Bayern-Repräsentant. "Die FIFA hat als oberster Dachverband die Aufgabe, den Fußball zu organisieren. Und wenn Fremdinvestoren mitbestimmen wollen, dann besteht immer die Gefahr, dass an den Grundprinzipien und Grundstrukturen des Fußballs angegriffen wird und dass man sich vergreift." 

Das könne Anstoßzeiten betreffen oder Hydration Breaks, nannte Hainer als Beispiele. Dreiminütige Trinkpausen hatte es bei der vergangenen WM in den USA, Kanada und Mexiko erstmals bei jedem Turnierspiel gegeben hatte.