Donald Trump meint, der Krieg im Iran sei so gut wie beendet. Als Grund nannte er die militärische Schwächung des Landes. So zitierte ihn der US-Sender CBS News nach einem Telefoninterview. Die zuvor stark gestiegenen Ölpreise gaben daraufhin deutlich nach. Der Dax startete mit einem Plus von gut zwei Prozent in den Handel, auch die wichtigsten Aktienindizes in Paris, London und Mailand legten zu.
Nach Tagen stark steigender Ölpreise hoffen die Märkte auf eine Entspannung. Wie geht es weiter? Einschätzungen bei BR24 von unserer Korrespondentin Gabriele Dunkel aus Istanbul über die aktuelle Lage in der Region. Stephan Lina aus der BR-Wirtschaftsredaktion ordnet die wirtschaftlichen Auswirkungen ein. Die Sendung finden Sie eingebettet über diesem Artikel.
Finanz- und Ölmarkt reagieren empfindlich auf Iran-Krieg
Doch an den Finanzmärkten herrscht Unklarheit. In den letzten Tagen gab es massive Verunsicherungen. Die Angriffe der USA und Israels auf iranische Ziele sowie die Vergeltungsangriffe Teherans auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region belasteten die Märkte stark.
Besonders der Ölmarkt reagierte empfindlich: Der Schiffsverkehr durch die strategisch wichtige Straße von Hormus war zeitweise stark eingeschränkt. Ein großer Teil der weltweiten Ölexporte wird über diese Route transportiert – entsprechend schnell schossen die Preise für Rohöl und damit auch für Treibstoffe nach oben. Wie entwickelt sich die aktuelle Lage im Iran und welche Folgen hat der Konflikt für unsere Wirtschaft?
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