Ein Fan im Deutschland-Trikot von Adidas.
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Die anstehende Fußball-WM ist für Fans ein sportlicher Höhepunkt. Die großen Sportartikelhersteller erwarten Milliarden-Umsätze.
Bildrechte: picture alliance / GES/Markus Gilliar | Markus Gilliar
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Die anstehende Fußball-WM ist für Fans ein sportlicher Höhepunkt. Die großen Sportartikelhersteller erwarten Milliarden-Umsätze.

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Fußball-WM: Gewinnt Franken wieder den Vergleich der Ausstatter?

Fußball-WM: Gewinnt Franken wieder den Vergleich der Ausstatter?

Die anstehende Fußball-WM ist für Fans ein sportlicher Höhepunkt. Die großen Sportartikelhersteller Nike, Adidas und Puma erwarten teils Milliarden-Umsätze. Das Turnier in Katar 2022 gewann dank Argentinien auch Adidas aus Herzogenaurach.

Über dieses Thema berichtet: Mittags in Franken am .

Ein erster Blick auf die Statistik der Fußball-WM 2026 zeigt Adidas wieder als Favoriten – zumindest mengenmäßig. 14 Teams laufen mit den drei Streifen auf dem Trikot auf den Platz, US-Hersteller Nike Nike stattet zwölf Teams aus und der fränkische Adidas-Konkurrent Puma elf. Puma rüstet damit nach eigenen Angaben so viele Nationen aus wie seit 20 Jahren nicht mehr. Doch bloße Zahlen bringen auch in der Sportartikelbranche noch keinen WM-Titel.

Denn ein genauerer Blick auf die Finalrunde der vergangenen WM 2022 zeichnet ein anderes Bild. Dort spielten noch acht der aktuellen Teams von Nike um den Titel, darunter Brasilien, Frankreich und England. Vier Mannschaften, die heute Puma ausrüstet, schafften es ins Achtelfinale, darunter mit der Schweiz die damalige Turnier-Überraschung. Nur drei der aktuellen Adidas-Mannschaften konnten sich in Katar fürs Achtelfinale qualifizieren. Damals nicht in der Finalrunde: die DFB-Elf. Das Turnier gewann am Ende Argentinien und damit auch der Ausrüster Adidas aus Herzogenaurach.

Hoffnung auf Umsätze von über einer Milliarde Euro

Im Vorfeld ziehen die Sportartikelhersteller wieder Superlative aus der Schublade. Für Adidas ist die WM das größte Sportereignis der Geschichte, Puma beschwört die Kraft der Fußball-Kultur. Am Ende sollen sich die Ausrüster-Verträge, die teilweise etliche Millionen Euro gekostet haben, für die Sportartikelbranche aber auch rechnen.

Von der WM 2026 dürfte vor allem Nike profitieren. Es ist ein nordamerikanisches Heimspiel für den größten Sportartikelhersteller der Welt. Experten erwarten Trikotumsätze von weit mehr als einer Milliarde Euro. Die Milliarden-Marke will auch Adidas knacken. Deutlich geringer dürften die Umsätze bei Puma ausfallen. Das wissen wohl auch die Herzogenauracher und setzen im Vorfeld nicht auf Euro-Rekorde, sondern auf ein authentischen WM-Erlebnis für die Fans. Die jeweiligen Trikots sollen die Kultur, den Charakter und den Geist der jeweiligen Nation widerspiegeln, heißt es.

Euphorie schiebt Trikotverkäufe an

Wer am Ende den WM-Titel der Sportartikelhersteller holt, ist offen. Wer das Eröffnungsspiel gewinnt, steht dagegen schon fest (außer bei einem Unentschieden): Mit Mexiko und Südafrika stehen zwei Adidas-Mannschaften auf dem Platz.

Generell hoffen alle Konzerne, dass ihre Mannschaften entweder weit kommen oder zur Turnier-Sensation werden, wie zuletzt die Schweiz oder Island. Denn Euphorie im Turnierverlauf schlägt sich meist auch in steigenden Trikotverkäufen nieder. Andere WM-Hoffnungen haben sich schon vor dem Turnier zerschlagen, etwa weil sich Italien (Adidas) gar nicht qualifizieren konnte.

DFB-Elf zum vorerst letzten Mal in Adidas

Das aktuelle Turnier läuft für Adidas dagegen anscheinend schon vor dem ersten Anpfiff gut an. Nach Unternehmensangaben ist der Verkauf der DFB-Trikots stärker als der bei der Europameisterschaft 2024. Besonders gut verkauft sich wieder das Auswärtstrikot. Bei der letzten EM hatten die Herzogenauracher noch mit der Wahl der Farbe Pink für heiße Diskussionen gesorgt.

Die DFB-Elf läuft bei der WM 2026 das vorerst letzte Mal mit drei Streifen auf den Platz. Danach übernimmt Konkurrent Nike die Ausrüstung der deutschen Mannschaft.

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