Michael Kraa

Michael Kraa

Redakteur Landwirtschaft und Umwelt

Seit 1994 beim Bayerischen Rundfunk, als Reporter für Rundschau und ARD-aktuell, im ARD-Studio Tel Aviv, als Planer und Chef vom Dienst bei der Abendschau - und seit 2017 als Redakteur bei Landwirtschaft und Umwelt.

    Alle Inhalte von Michael Kraa

    13 Beiträge
    Ein Gänsegeier (Gyps fulvus). Die bis zu zwölf Kilo schweren Vögel brauchen aufsteigende Warmluft, um größere Strecken zurücklegen zu können.

    Wärmeliebende Aasfresser: Gänsegeier in Deutschland gesichtet

    Nach einzelnen Sichtungen im April und Mai schweben derzeit mehr als ein Dutzend Gänsegeier über Deutschland, auch über Bayern. In Niedersachsen plünderte eines der Tiere mehrfach Storchennester. Laut Vogelexperten sind das aber Ausnahmen.

    Angler Sattelschweine auf einem Hof bei Burgkirchen an der Alz: Mit gerade noch 120 Tieren in ist die alte Rasse in Deutschland extrem gefährdet

    Alte Nutztierrassen: Der Kampf gegen das Verschwinden

    Vom Aussterben bedroht sind nicht nur Wildtiere, sondern auch viele Nutztierrassen. Fast drei Viertel von ihnen sind in ihrem Bestand gefährdet. Dadurch droht genetische Information verloren zu gehen, die in der Tierzucht dringend benötigt wird.

    Wird bis zu 80 Jahre alt, drei Meter lang und über 200 Kilo schwer: Der Europäische Flusswels (Silurus glanis)

    Waller: Warum sie mehr und größer werden und manchmal angreifen

    Der Wels - oder Waller - breitet sich aus. Nicht nur das: Die Raubfische werden größer und älter. Außerdem schnappen sie auch schon mal zu. Was sind die Gründe? Und was bedeutet das für unsere Seen und Gewässer - und für die Badegäste?

    Ein Mann trägt Holzstöcke unter dem Arm

      Holz sammeln im Wald: Was ist erlaubt, was ist verboten?

      Strom, Gas, Pellets und Brennholz sind teuer, deshalb kommen manche auf die Idee, Brennholz im Wald aufzusammeln. Doch was ist erlaubt? Und was nicht? Diese Regeln gelten beim Holzsammeln.

      In Bayern beträgt der Rückgang 50 Prozent

      Bedrohter Igel: Warum er es auch in Bayern schwer hat

      Die Zahl der westeuropäischen Igel geht stark zurück. Der Winterschläfer wurde erstmals in der Roten Liste der bedrohten Arten als potenziell gefährdet eingestuft. Warum der Igel auch in Bayern bald aussterben könnte.

      Verkehrszeichen für "Achtung, Wildwechsel"

      Zeitumstellung: Gefahr von Wildunfällen steigt

      Durch die Zeitumstellung dieses Wochenende wird es eine Stunde früher dunkel. Dadurch steigt die Gefahr von Wildunfällen, weil viele Berufstätige plötzlich in der Abenddämmerung unterwegs sind. Riskant sind vor allem Übergänge zwischen Feld und Wald.

      Freier Auslauf dient dem Erkundungs-, Bewegungs- und Sozialverhalten von Hunden und gehört zu artgerechter Haltung. Sicher muss es trotzdem sein

      Leinenpflicht: Notwendig oder Verstoß gegen artgerechte Haltung?

      Durch eine Leinenpflicht für Hunde sollen Menschen und Wildtiere geschützt werden. Doch wie weit darf diese gehen und ab wann verstößt sie gegen Tierschutzrecht – zu der auch das Recht der Hunde auf artgerechte Haltung und damit Freilauf gehören?

      In Mühldorf wird der Mähbetrieb "Schritt für Schritt extensiviert", wegen mangelnder Betriebskapazitäten aber "nur wenige Quadratmeter pro Jahr"

      "Rettet die Bienen": Wo die Kommunen heute stehen

      Wiesen mit blühenden Wildblumen innerorts gibt es immer öfter. Doch bei der Schaffung artenreicher Grünflächen gibt es laut Umweltschützern "noch viel Luft nach oben". Fünf Jahre nach dem Volksbegehren "Rettet die Bienen" - was sich bisher getan hat.

      7dSh: Der Zucker aus Blaualgen ist biologischen Ursprungs, in der Natur abbaubar und nach Angaben der Forscher bisher "toxikologisch unauffällig"

        Blaualgen-Zucker 7dSh: Ungiftiger Ersatz für Glyphosat?

        Ein Zucker aus Blaualgen könnte zum Ersatz für Glyphosat werden: 7-Desoxy-Sedoheptulose. Entdeckt wurde er an der Uni Tübingen. Zusammen mit der Hochschule Bielefeld wird erforscht, wie 7dSh in großer Menge produziert und ausgebracht werden könnte.

        Afrikanischer Krallenfrosch (Xenopus laevis): An den Kaulquappen wurde die Wirkung von Glyphosat untersucht

        Studie zu Glyphosat: Massive Schädigung von Amphibien

        Glyphosat als Reinstoff kann zu massiven Schädigungen von Amphibien führen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Universität Ulm. Dokumentiert wurden bei Kaulquappen Missbildungen des Körpers, der Augen, der Hirnnerven und der Herzen.