Blaulicht auf Einsatzwagen der Polizei (Symbolbild)
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75-Jährige findet Panzergranate bei Gartenarbeit

75-Jährige findet Panzergranate bei Gartenarbeit

Die Gartenarbeit wird zum Abenteuer: Eine 75 Jahre alte Frau in Niederbayern entdeckt eine Panzergranate aus dem Zweiten Weltkrieg. Ein Sprengkommando rückte an und stellte den Blindgänger sicher. Erst dann durfte die Seniorin wieder in den Garten.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten aus Niederbayern am .

Bei Gartenarbeiten stieß eine Seniorin in Geiselhöring im Landkreis Straubing-Bogen am vergangenen Freitagmittag auf einen verdächtigen Gegenstand, der sich schließlich als Panzergranate aus dem Zweiten Weltkrieg herausstellte.

Verdächtigen Gegenstand in der Erde entdeckt

Am frühen Freitagmittag hatte die 75-Jährige an mehreren Sträuchern gejätet, als sie in der Erde einen verdächtigen Gegenstand entdeckte. Die Seniorin reagierte vorbildlich und kontaktierte daraufhin sofort die Polizei. Bereits kurz nach ihrem Anruf gegen 11.30 Uhr traf eine Streifenbesatzung der Polizeidienststelle Mallersdorf ein.

Nach Räumung: Sprengkommando sichert Blindgänger

Nach einer Ersteinschätzung vor Ort, räumten die Polizisten den betroffenen Bereich und verständigten das Sprengkommando. Die Spezialisten begutachteten den Gegenstand, der sich als Panzergranate aus dem Zweiten Weltkrieg entpuppte. Anschließend stellte das Sprengkommando den Blindgänger sicher und transportierte ihn ab.

Danach durfte die Frau ihren Garten sofort wieder betreten. Auch für die Bevölkerung bestand laut Polizeihauptkommissar Alexander Heigl zu keiner Zeit Gefahr. Dennoch sei bei solchen Funden stets Vorsicht geboten: "Grundsätzlich geht von so einem Gegenstand natürlich immer eine abstrakte Gefahr aus. Dementsprechend haben wir auch den betroffenen Bereich geräumt und das Sprengkommando angefordert."

Altlasten im Boden: Polizei appelliert an Bürger

Der Fund in Geiselhöring ist keine Seltenheit. Immer wieder tauchen bei Bau- und Gartenarbeiten Jahrzehnte nach Kriegsende noch Altlasten auf. Dienststellenleiter Alexander Heigl ruft die Bürger deshalb zur Umsicht auf: "Man kann nie ausschließen, dass solche Altlasten im Zuge von Grabungsarbeiten oder auch in privaten Gärten aufgefunden werden."

Was tun bei einem Verdacht?

Sobald man einen verdächtigen metallischen Gegenstand entdeckt, solle man dem Vorbild der Seniorin aus Geiselhöring folgen und sofort die Polizei kontaktieren. Bis die Beamten eintreffen, sollte der Gegenstand keinesfalls bewegt oder näher untersucht werden.

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