Als eine der ersten Städte Bayerns hat die niederbayerischen Stadt Landau an der Isar wegen anhaltender Hitze und Trockenheit ein Bewässerungsverbot erlassen. Der Grund: Der Verbrauch aus der Trinkwasserversorgung war wegen der anhaltenden Hitze deutlich gestiegen und die Wasservorräte waren knapp geworden. Jetzt scheinen sich die Wasser-Reserven tatsächlich wieder zu erholen.
Keine private Autowäsche mehr
Seit vier Wochen ist es in und um Landau an der Isar verboten, seinen Rasen sowie Grünflächen zu bewässern oder etwa Swimming-Pools auf- beziehungsweise mit frischem Wasser nachzufüllen. Auch das private Autowaschen mittels Trinkwasserleitung ist nicht mehr erlaubt.
Durch das Verbot ist der Wasserverbrauch an Spitzentagen um rund 20 Prozent zurückgegangen, teilt der oberste Landauer Wasserhüter und Stadtwerkechef Thomas Merkl auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks mit. Dadurch habe sich die Lage bei der Trinkwasserversorgung deutlich entspannt.
Landau setzt auf Einsicht der Menschen
In Landau setze man nicht auf Bußgelder, sondern auf die Einsicht und auf gegenseitige Kontrolle in der Nachbarschaft. Anders ist es beispielsweise in München. Dort wurde das Bewässerungsverbot zwei Wochen später als in Landau erlassen. In der Landeshauptstadt drohen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro.
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