Nach den tödlichen Schüssen auf zwei Mitarbeiter des Landratsamts Neumarkt in der Oberpfalz in Berngau informiert Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Vormittag im Innenausschuss des Bayerischen Landtags über den aktuellen Stand. Die beiden Behördenmitarbeiter waren bei einer Waffenkontrolle erschossen worden. Ein 60 Jahre alter Tatverdächtiger wurde festgenommen.
Innenminister Herrmann im Innenausschuss
Nach der tödlichen Gewalttat hatte Herrmann angekündigt, mit den Kreisverwaltungsbehörden über mögliche Verbesserungen beim Schutz der Mitarbeiter zu sprechen. Bislang werden Waffenkontrollen in Bayern in der Regel von zwei Beschäftigten der Waffenbehörden durchgeführt. Die Sachbearbeiter sind dabei nicht bewaffnet.
Was sich bei Waffenkontrollen ändern könnte
Nach Angaben Herrmanns gibt es in Bayern jährlich rund 10.000 Waffenkontrollen. Trotz der Tat in Berngau hatte der Innenminister auf die bislang geringe Zahl vergleichbarer Vorfälle verwiesen. Nun soll geprüft werden, ob die Abläufe angepasst werden müssen, um Behördenmitarbeiter künftig besser zu schützen.
BR24live zum Nachschauen: Herrmann zu Waffenkontrolle in Berngau
Zwei Behördenmitarbeiter bei Waffenkontrolle erschossen
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