Bei einem Unfall in der Bamberger Altstadt ist ein Auto auf ein Haus geprallt und in einem Fenster steckengeblieben. Ein 86-jähriger Mann hatte am Sonntagnachmittag wohl die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren.
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Gas mit Bremse verwechselt
Laut ersten Ermittlungen der Polizei, könnte der Senior das Gas- mit dem Bremspedal verwechselt haben. Diese Erkenntnis stütze sich auf die Befragung von Zeugen, wie eine Polizeisprecherin sagte. Augenzeugen hätten von einem Aufheulen des Motors berichtet, bevor das Auto in die Hauswand krachte. Durch die Wucht des Aufpralls wurden der Mann und seine 68-jährige Beifahrerin schwerverletzt.
Unfall-Auto bleibt in Fenster stecken
Das Fahrzeug hatte zuerst den leeren Außenbereich eines Restaurants durchquert, durchbrach dann auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein Metallgitter und blieb schließlich im Fenster eines Wohnhauses stecken, so die Angaben der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberfranken. Hinter dem Fenster befindet sich eine Waschküche, in der sich, zum Zeitpunkt des Aufpralls, keine Personen aufgehalten haben, so Felix Baier, Pressesprecher Polizei Oberfranken im Gespräch mit dem BR.
Gebäude nicht einsturzgefährdet
Am Abend wurde der Wagen von den Einsatzkräften geborgen, wie es heißt. Es entstand ein etwa vier Quadratmeter großes Loch in dem Haus. Weil das Auto hauptsächlich gegen das Fenster geprallt war, sei das Gebäude nach ersten Erkenntnissen nicht einsturzgefährdet, so eine Polizeisprecherin. Statiker haben die Bausubstanz geprüft, auch das Technische Hilfswerk (THW) war im Einsatz. Die Ermittler schätzten den Schaden auf mehr als 100.000 Euro.
Mit Informationen der dpa
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