Bei Bergunfällen in den Alpen sind drei Deutsche ums Leben gekommen. Zwei von ihnen verunglückten im Karwendel, eine Person im Kleinwalsertal.
76-Jähriger stürzt im Karwendel ab
Im Karwendelgebirge starb ein 76-jähriger Mann aus Berlin, wie die Polizei mitteilte. Der Berliner war zusammen mit seiner Ehefrau am Donnerstag im Abstieg auf dem Leitersteig bei Mittenwald (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) unterwegs. Kurz vor Erreichen des Tals verlor er nach Angaben der Polizei in einer anspruchsvollen Steigpassage die Kontrolle, kam von dem schmalen Weg ab und stürzte rund 70 Meter durch steiles, teils senkrechtes Gelände ab. Seine Frau verlor ihn dabei aus den Augen und wählte umgehend den Notruf. Die Retter konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen.
37-Jährige aus Oberbayern verunglückt tödlich in der Nähe des Achensees
Ebenfalls im Karwendelgebirge stürzte eine 37-Jährige aus dem oberbayerischen Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ab. Die Frau verunglückte tödlich bei einer Bergtour im Gemeindegebiet von Eben am Achensee. Die Frau war den Angaben zufolge zunächst mit dem Mountainbike zu einer Hütte gefahren und dann zu Fuß Richtung Montscheinspitze aufgestiegen. Eine Wandergruppe fand die Frau abends leblos in einer Rinne. Der alarmierte Notarzt stellte den Tod der Frau fest, sie wurde mit dem Hubschrauber geborgen. Es sei eine Obduktion angeordnet worden, hieß es von den Behörden.
Tour mit Mountainbike und zu Fuß endete tödlich
Im Kleinwalsertal verunglückte eine 63 Jahre alte Frau aus Sachsen-Anhalt tödlich. Die 63-Jährige stürzte auf einem Wanderweg des Fellhorngrats in der Grenzregion zwischen Vorarlberg und Deutschland rund 60 Meter durch eine Geröllrinne in die Tiefe. Auch für sie kam jede Hilfe zu spät.
Mit Informationen von dpa
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