Bei einem russischen Drohnenangriff wurde am Donnerstag ein Lager der Regensburger Hilfsorganisation Space-Eye in Odessa getroffen. Auf einem kurzen Video, das die Hilfsorganisation auf ihrem Instagram-Profil gepostet hat, sind mehrere brennende Gebäude zu sehen.
Hilfsgüter gingen in Flammen auf
Zwar wurden keine Menschen verletzt. Allerdings seien die dort gelagerten Hilfsgüter verbrannt, schreibt Space-Eye in einer Pressemitteilung. Obwohl es sich um den dritten Angriff handelt, bei dem ein Depot mit Hilfsgütern zerstört wurde, will Space-Eye-Gründer Michael Buschheuer an den Lieferungen festhalten: "Wir lassen uns dadurch nicht entmutigen und verdoppeln unsere Anstrengungen für die Menschen in Odessa. Russland führt nicht nur einen Krieg gegen ein Land, sondern auch gegen unschuldige Zivilisten und Hilfsorganisationen. Das sind Kriegsverbrechen."
Space-Eye seit Kriegsbeginn vor Ort
Space-Eye betont, dass die Lieferungen für die Versorgung armer Menschen wie Binnenflüchtlinge vorgesehen seien. SpaceEye-Vorstand Buschheuer appelliert daher: "Lassen wir die Menschen in Odessa nicht in Stich!" Die Lieferungen von Space-Eye in die Regensburger Partnerstadt Odessa werden ausschließlich mit privaten Spenden finanziert.
Space-Eye hilft den Ukrainerinnen und Ukrainern seit Beginn der Vollinvasion mit Lebensmitteln, Medikamenten, Generatoren und anderen Hilfsgütern.
Die ausgebrannte Halle - darin lagerten Hilfsgüter unter anderem für Menschen, die innerhalb ihres Landes vor dem Krieg flüchten müssen.
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