Unwetter sind über einige Regionen Bayerns gezogen und haben teils Schäden angerichtet. Vielerorts gab es Gewitter mit starkem Regen und kräftigem Wind. Im mittelfränkischen Greding wurde der Marktplatz überschwemmt, wie die Feuerwehr mitteilte.
Trockener Boden kann nicht viel Wasser aufnehmen
Innerhalb von 20 Minuten seien rund 40 Liter pro Quadratmeter vom Himmel gekommen, es sei sehr viel Wasser zusammengelaufen, sagte der Kommandant der Feuerwehr in Greding. Weil der Boden so trocken sei, habe er nicht viel Wasser aufnehmen können. Mehrere Keller seien vollgelaufen.
Greding liege tief, deshalb komme es hier leicht zu Überflutungen. Auch auf der Autobahn bei Greding habe es kurzzeitig eine Überschwemmung gegeben, das Wasser sei aber schnell wieder abgelaufen, sagte der Feuerwehr-Kommandant.
Gefahren bei Gewitter
Größere Schäden wurden darüber hinaus zunächst nicht bekannt, wie eine Abfrage bei mehreren Polizeipräsidien ergab. Der DWD hatte für Teile Bayerns eine Unwetterwarnung herausgegeben. Die Meteorologen wiesen unter anderem auf die Gefahr für Leib und Leben durch Blitzschlag, herabfallende Äste und umherfliegende Gegenstände hin. Der Aufenthalt im Freien solle vermieden werden. Auch Überflutungen von Straßen, Unterführungen und Kellern seien möglich.
Welche Gebiete des Freistaats aktuell betroffen sind, ist auf der DWD-Warnkarte zu sehen.
Grafik: Bayernkarte - Wetterwarnungen des DWD
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