Auf einer Autobahnbrücke der A61 ist nach einem heftigen Gewittersturm ein LKW umgestürzt.
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Auf einer Autobahnbrücke der A61 ist nach einem heftigen Gewittersturm ein LKW umgestürzt.
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Schwere Unwetter über Deutschland – eine Frau gestorben

Schwere Unwetter über Deutschland – eine Frau gestorben

Über Deutschland sind teils schwere Unwetter hinweg gezogen. Betroffen waren neben Hessen und Thüringen auch Bayern und Brandenburg. In Fürstenwalde/Spree ereignete sich ein Tornado. In Rheinland-Pfalz wurde eine Frau von einem Baum erschlagen.

Über dieses Thema berichtet: Bayern-1-Nachrichten am .

In mehreren Bundesländern hat es am Abend schwere Unwetter gegeben. In Bayern war vor allem Unterfranken betroffen. Mehrere Autos wurden beschädigt. Laut Polizei fielen wegen des Sturms Bäume um und stürzten auf Straßen sowie Autos. Im rheinland-pfälzischen Waldorf wurde eine Frau von einem herabstürzenden Baum getroffen und tödlich verletzt.

Rheinland-Pfalz: Frau von Baum erschlagen

Berichten zufolge wurden zwei Frauen in Waldorf während eines Spaziergangs von dem Unwetter überrascht. Sie suchten Schutz unter einer überdachten Sitzgruppe, als ein nahegelegener Baum entwurzelt wurde, umstürzte und die beiden Frauen traf. Eine 58-Jährige starb noch am Unfallort, ihre 47-Jährige Begleiterin wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Im Westerwaldkreis riss der Sturm Wände aus mindestens zwei Häusern, es gab Schäden durch abstürzende Fassadenteile und umherfliegende Gegenstände. Außerdem seien Bäume umgestürzt, teilweise fiel der Strom aus. Auf der A61 stürzte ein Lastwagen wegen Sturmböen um.

Tornados in Brandenburg und Hessen

Im brandenburgischen Fürstenwalde/Spree kam es zu einem Tornado: "Bei dem Ereignis in Fürstenwalde handelt es sich unzweifelhaft um einen Tornado", teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Das sei inzwischen anhand mehrerer Videos, die auf Social-Media-Kanälen verbreitet wurden, belegt worden. 

Auch im Raum Wetzlar in Hessen gab es am Mittwochabend einen Tornado. Wie stark der Tornado war, werde derzeit noch analysiert, sagte der DWD auf Anfrage. Nach Angaben der Feuerwehr wurden in Wetzlar rund 60 Häuser beschädigt. Im hessischen Wetzlar im Lahn-Dill-Kreis beschädigte das Unwetter rund 60 Häuser, wie die Feuerwehr mitteilte. Teilweise wurden ganze Dächer abgedeckt und die Teile bis zu 100 Meter weit geschleudert, einige Häuser wurden unbewohnbar.

Bayern: Schäden in Unter- und Oberfranken

Im bayerischen Unterfranken wurden durch das Unwetter am Abend mehrere Autos beschädigt. Laut einem Sprecher der Polizei fielen wegen des Sturms Bäume um und stürzten auf Straßen sowie die Autos. Auch ein parkender Wohnwagen wurde demnach von einem Baum getroffen. Menschen kamen den Angaben zufolge dabei nicht zu Schaden.

In Kronach in Oberfranken musste wegen starker Unwetter teilweise ein Schützenfest geräumt werden: Etwa 3.500 Gäste mussten nach Angaben der Polizei am späten Mittwochabend den Außenbereich des Festgeländes verlassen. In den Bierhallen selbst konnten die Gäste weiterfeiern. Insgesamt zählte die Polizei in Oberfranken mehr als 20 witterungsbedingte Einsätze, zum Beispiel wegen umgestürzter Bäume und herabfallender Äste. Verletzt worden sei nach derzeitigen Erkenntnissen niemand.

Auch heute Schauer und Gewitter möglich

Auch heute wird es zeitweise nass: Zunächst gibt es nur vereinzelt Schauer mit Sonne dazwischen. Mittags verstärken die sich dann. Vor allem im Süden ziehen ein paar kräftige Schauer und Gewitter durch – erst im Alpenvorland, dann auch in Mittelfranken und der Oberpfalz. Höchstwerte heute 21 bis 28 Grad.

Morgen verstärken sich die Schauer teilweise noch und es bleibt ziemlich bewölkt. Am Wochenende zeigt sich die Sonne wieder öfter. Es wird ein paar Grad kühler mit 16 bis 25 Grad.

Mit Informationen von dpa

Grafik: Bayernkarte - Wetterwarnungen des DWD

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