Am Samstag empfängt der 1. FC Nürnberg Dynamo Dresden. Die Partie gilt als sogenanntes Hochrisikospiel, so die Polizei. Die Einsatzkräfte sind gerüstet. Die Fangruppen beider Vereine würden strikt voneinander getrennt, sowohl im Stadion als auch bei der An- und Abreise, sagt ein Polizeisprecher. Außerdem habe man die Zahl der Einsatzkräfte aufgestockt. Damit reagiere man auch auf die Ausschreitungen vom vergangenen Wochenende in Dresden, so der Polizeisprecher weiter.
Krawalle in Dresden
Bei der Pressekonferenz vor dem Spiel verurteilte Club-Trainer Miroslav Klose die Krawalle in Dresden. Hooligans hatten am vergangenen Wochenende im Dresdner Stadion Feuerwerksraketen in Zuschauerblöcke geschossen und Fans der gegnerischen Hertha aus Berlin attackiert. Das Spiel musste für etwa 20 Minuten unterbrochen werden, ehe die Polizei die Situation unter Kontrolle bekam.
Er bereite die Mannschaft aber nicht auf solche Szenen vor, erklärte Klose. Für ihn stehe der sportliche Aspekt im Mittelpunkt.
Vorfall an Raststätte
Den Nürnbergern sind die Dresdner Anhänger nicht unbedingt freundschaftlich gesonnen. Im Oktober 2022 waren Club-Ultras an einer Raststätte in den Dresdner Mannschaftsbus eingedrungen und hatten Stimmung gegen die Mannschaft gemacht.
Video: Hochrisikospiel 1. FC Nürnberg gegen Dynamo Dresden
Polizeieinsatz bei Fußballspiel von Dynamo Dresden
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