Am Montagvormittag kontrollierte eine Streife der Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck auf der Rastanlage Riedener Wald (Lkr. Würzburg) an der A7 einen aus der Türkei kommenden Lastwagen. Den aufmerksamen Polizisten entging dabei nicht, dass aus dem Inneren des Aufliegers laute Tiergeräusche drangen. Weil das Fahrzeug ordnungsgemäß mit einer Zollplombe gesichert war, brachten die Polizisten den LKW zur weiteren Überprüfung der Fracht auf den Amtsplatz des Zollamts Schweinfurt.
Tiergeräusche von der Ladefläche
Nach der Entsiegelung des Fahrzeugs nahmen die Zollbeamten die Ladefläche genauer unter die Lupe. Bei der Überprüfung machten sie schließlich zwischen den geladenen Packstücken die Entdeckung: Ein sichtlich erschöpftes und ausgehungertes Kätzchen kauerte in einem Zwischenraum. Der "blinde Passagier" hatte die tausende Kilometer lange Fahrt aus der Türkei bis nach Unterfranken unter schwierigsten Bedingungen ohne Nahrung und Wasser überstanden.
Unterbringung im Tierheim
Direkt nach der Rettung nahmen die Zollbeamten Kontakt zum Tierheim Schwebheim auf, um die weitere Inobhutnahme abzustimmen. Dank der schnellen Koordination konnte das Tier kurze Zeit später an die Tierschützer übergeben werden. Das Kätzchen wird nun im Tierheim Schwebheim (Lkr. Schweinfurt) medizinisch versorgt und aufgepäppelt, um sich von den Strapazen der weiten Reise zu erholen.
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