Dreifaches Glück hat ein Bergwanderer am Wochenende bei Piding gehabt: Er überlebte einen 70-Meter-Sturz, kam vor einer steil abfallenden Felswand zum Liegen, und seine Hilferufe wurden von Zeugen gehört, was zu seiner Rettung führte.
Nach Hilferufen: Bergwacht entdeckt verletzten Wanderer
Wie die Polizei berichtet, gingen am Samstagmittag bei der Integrierten Leitstelle und bei der Polizei Hinweise von mehreren Zeugen ein, die Hilferufe aus der Richtung des Fuderheubergs südwestlich von Piding gehört hatten. Polizei und Bergwacht starteten eine Suchaktion, die von einem Hubschrauber unterstützt wurde.
Rund eine Stunde nach der Alarmierung entdeckte ein Fußtrupp der Bergwacht einen verletzten Mann. Die Einsatzkräfte der Bergwacht sicherten den Verletzten im steilen Gelände und stellten die Erstversorgung und den Wärmeerhalt sicher. Nach einer notärztlichen Versorgung wurde er mit dem Rettungshubschrauber Christoph 14 in ein nahegelegenes Krankenhaus geflogen.
Vom Weg abgekommen, ausgerutscht und abgestürzt
Der 30-Jährige hatte den Fuderheuberg (1.350 m) besteigen wollen, war aber vom Weg abgekommen. Er entschloss sich, über wegloses Gelände weiter aufzusteigen. Auf rutschigem Boden sei er mit ungeeigneten Schuhen abgerutscht und über steiles Gelände rund 70 Höhenmeter tief abgestürzt. Unmittelbar vor einer senkrecht abfallenden Felswand sei er zum Liegen gekommen und habe vorübergehend das Bewusstsein verloren. Wieder zu sich gekommen, rief der Mann, der sein Handy verloren hatte, um Hilfe.
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