Bei einem Großbrand in einem Holzbodenwerk in Michelsneukirchen im Landkreis Cham ist in der Nacht auf den 1. Mai-Feiertag ein Schaden von mehr als einer Million Euro entstanden. Verletzt wurde laut einem Polizeisprecher niemand.
Löscharbeiten zogen sich in die Länge
Das Feuer war kurz vor Mitternacht in einem Gebäude des Betriebs ausgebrochen. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehren stand die Produktionshalle bereits lichterloh in Flammen. Die Halle und Teile eines angrenzender Spänebunkers brannten völlig aus. Die Feuerwehr konnte aber verhindern, dass sich das Feuer auf weitere Gebäude ausbreitet. Noch am Freitagmorgen war die Feuerwehr laut einem Polizeisprecher mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. Immer wieder flammten Glutnester auf.
Brandursache noch unklar
Wo genau das Feuer ausgebrochen war und was den Brand ausgelöst hat, ist noch unklar. An dem Einsatz waren rund 250 Einsatzkräfte von zahlreichen Feuerwehren aus der Region, vom Rettungsdienst und vom THW beteiligt.
Schon vor zwei Jahren, im Mai 2024, hatte es in dem Betrieb einen schadensträchtigen Großbrand gegeben. Die genaue Brandursache konnte damals nicht abschließend geklärt werden.
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