Ein Haus im niederbayerischen Frontenhausen explodiert, brennt völlig aus, Einsatzkräfte finden eine Leiche. Auch zwei Tage danach wird zu den Ursachen ermittelt. Mittlerweile fand eine Begehung des Unglücksortes statt.
Ermittler mit Brandmittelspürhund vor Ort
Die Unglücksstelle ist inzwischen mit einem Bauzaun gesichert, an dem sich zahlreiche Schaulustige ein Bild von der Zerstörung machen. Nach wie vor liegt ein deutlicher Brandgeruch über der Straße.
Um die Ursache herauszufinden, sind das Bayerische Landeskriminalamt und ein Brandmittelspürhund des Polizeipräsidiums Schwaben Nord eingebunden worden, hieß es am Mittwoch. Noch gebe es keine konkreten Ergebnisse.
Das Haus war am Montag nach mehreren Explosionen eingestürzt und ausgebrannt. Nach BR24-Informationen war es nicht an das Gasnetz angeschlossen.
Toter Mann in Trümmern gefunden
In den Trümmern des Hauses, war auch die Leiche eines Mannes gefunden worden [externer Link, möglicherweise Bezahlinhalt]. Um seine Identität zweifelsfrei festzustellen, sind weitere Untersuchungen notwendig, so die Polizei heute.
Enorme Hitze sorgte für weitere Schäden
Die genaue Höhe des Schadens ist ebenfalls weiter unklar. Durch umherfliegende Teile und die enorme Hitzeeinwirkung wurden zudem ein umliegendes Haus, ein Auto sowie ein Löschfahrzeug der Feuerwehr beschädigt. Alle Häuser in der Nachbarschaft sind aber nach wie vor bewohnbar, heißt es. Die Brandfahnder der Kriminalpolizei Landshut ermitteln.
Das Haus nach den Explosionen am Montag.
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