Mit engagierten Personen, einer Bürgerumfrage zum Thema "Werte" und mehr Geld für die Kommunen soll Bayern resilient werden in den kommenden Jahren. Mit der "Heimatstrategie 2033" hat Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) am heutigen Freitag in Nürnberg dafür ein umfangreiches Maßnahmenpaket vorgestellt.
Heimatstrategie fortschreiben
Das Land befinde sich im Wandel und müsse immer weiterentwickelt werden mit Blick auf die neuen Herausforderungen. Dabei stünde der Ausbau regionaler und kommunaler Strukturen und der gesellschaftliche Zusammenhalt im Fokus. 2014 wurde die "Heimatstrategie" ins Leben gerufen. Seither sei unter anderem mit Behördenverlagerungen, Breitbandausbau und Dialektpreis viel erreicht worden, bilanzierte Füracker.
Engagierte Personen unterstützen
Im Juni ist bereits das Forschungsvorhaben "Heimat-Kümmerer" gemeinsam mit der TH Nürnberg gestartet. Dabei sollen engagierte Schlüsselpersonen vor Ort identifiziert und unterstützt werden, die sich für ihre Heimat einsetzen und diese gestalten. Außerdem soll es im Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema "Werte" geben und einen "Heimat-Newsletter".
Zusammenhalt durch Engagement
"Diesen gesellschaftlichen Zusammenhalt kann man eigentlich nur durch Engagement richtig organisieren", betonte Füracker. In Bayern gebe es unglaublich viel ehrenamtliches Engagement sowie viele Organisationen und Menschen, die sich einbringen in ihre Heimatgestaltung. "Und die wollen wir unterstützen", so der Minister weiter.
Mehr Geld für die Kommunen
Darüber hinaus will Füracker den Kommunen mehr Geld zukommen lassen – und zwar über den kommunalen Finanzausgleich. Damit sollen die Regionen in Bayern gestärkt werden. Auch die Digitalisierung soll weiter vorangebracht und die Attraktivität des ländlichen Raums soll gesteigert werden.
Grenzregion stärken
Die Förderung des bayerisch-tschechischen Grenzraums wird weitergeführt, dazu soll mit Bürgerdialogen unter dem Motto "Heimatdialog. Grenznah" die Region entlang der tschechischen Grenze nachhaltig gestärkt und weiterentwickelt werden.
Im Video: Heimatministerium - Füracker stellt neue Strategie vor
Heimatministerium: Füracker stellt neue Strategie vor
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