Nach dem vorläufigen Endergebnis kommt Melanie Huml bei der Kommunalwahl 2026 in Bamberg auf 28,2 Prozent der Stimmen. Für die CSU-Politikerin reicht es damit nicht für die Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt. Denn sowohl Jonas Glüsenkamp (Grünes Bamberg; 30,3 Prozent) als auch Sebastian Martins Niedermaier (SPD; 29,0 Prozent) holten mehr Stimmanteile als Huml.
Glüsenkamp schafft es erneut in die Stichwahl
Die 50-Jährige wird damit nicht Nachfolgerin von Andreas Starke (SPD). Der hatte als amtierender Oberbürgermeister von Bamberg bereits vor fast zwei Jahren angekündigt, nicht mehr bei der Wahl anzutreten. Es sei Zeit für einen Generationenwechsel, sagte der heute 69-Jährige damals als Begründung.
Auf Starke folgt nun entweder sein Parteikollege Niedermaier oder Glüsenkamp, der bereits stichwahlerfahren ist: Vor sechs Jahren unterlag der Grünen-Politiker mit knapp 41 Prozent der Stimmen dem späteren OB Starke. Glüsenkamp war bis zuletzt zweiter Bürgermeister von Bamberg.
Huml war bis 2021 bayerische Gesundheitsministerin
Melanie Huml ist seit 2003 Mitglied des Bayerischen Landtags. Von Oktober 2007 bis 2013 gehörte sie als Staatssekretärin der Bayerischen Staatsregierung an. Von 2013 bis 2021 war sie Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, von 2021 bis 2023 dann in der Bayerischen Staatskanzlei Ministerin für Europaangelegenheiten und Internationales. 2023 war Huml dann aus dem Kabinett ausgeschieden.
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