Die wichtigsten News aus Schwaben zur Kommunalwahl im Überblick:
- Stichwahl ums Landratsamt im Oberallgäu (22.40 Uhr)
- Stichwahl um Landratsposten im Ostallgäu (22.25 Uhr)
- Stichwahl ums Landratsamt in Aichach-Friedberg zwischen CSU und FW (21.48 Uhr)
- Kommunalwahl: Alle News aus Bayern im Ticker
- Kommunalwahl Bayern 2026: Aktuelle News und Hintergründe
23.30 Uhr: Auszählungen vielerorts eingestellt
Vielerorts sind die Auszählungen für den Abend inzwischen eingestellt worden. Aus diesem Grund beenden wir für heute die aktuelle Berichterstattung im Ticker. Einen Überblick zum aktuellen Stand der Kommunalwahl finden Sie hier.
23.20 Uhr: Wahlsieg knapp verpasst: Bürgermeister nach 18 Jahren abgewählt
Seit 18 Jahren ist er im Amt, jetzt wurde der bisherige Bürgermeister von Mauerstetten, Armin Holderried (Freie parteilose Wählergruppe Steinholz) abgewählt. Er erhielt 48,6 Prozent der Stimmen, sein Gegenkandidat Benjamin Schick von der Unparteilichen Wählergruppe Mauerstetten-Hausen und der Wählergemeinschaft Frankenried erhielt 51,4 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 77,3 Prozent.
23.14 Uhr: Stichwahl in Schwabmünchen zwischen CSU und FW
In Schwabmünchen werden Stephan Dölle (CSU) und Benjamin Schorer (FWV) in der Stichwahl ums Bürgermeisteramt aufeinandertreffen. Beide Kandidaten sind fast gleichauf: Dölle erhielt 37 Prozent der Stimmen, Schorer 36,9 Prozent. Die Wahlbeteiligung liegt bei 61,7 Prozent.
22.50 Uhr Ulrich Lechner ist neuer Bürgermeister in Megesheim
Ulrich Lechner (CSU) bekam 65 Prozent der Stimmen. Peter Förch (parteilos) wurde von 18,1 Prozent gewählt. Megesheim war eine von drei Gemeinden ohne offiziellen Kandidaten. Nach der Frist haben aber Ulrich Lechner und Peter Förch erklärt, sie würden die Wahl annehmen, sollten die Wähler ihre Namen auf den Stimmzettel schreiben. Lechner ist 62 Jahre alt und der bisherige zweite Bürgermeister der 800-Einwohner-Gemeinde. Da er im ersten Wahlgang gleich mehr als die Hälfte der Stimmen geholt hat, gibt es keine Stichwahl. Obwohl die Wählerinnen und Wähler einen Namen frei auf den Stimmzettel schreiben konnten, gab es laut der zuständigen Verwaltungsgemeinschaft Oettingen nur 13 ungültige Stimmen. Insgesamt wurden 526 gültige Stimmen abgegeben.
22.48 Uhr: AfD könnte im Augsburger Stadtrat zweitstärkste Kraft werden
Laut vorläufigem Ergebnis der Trendwahl um 22.33 Uhr kommt sie auf 17,4 Prozent der Stimmen, nach der CSU mit 27,2 Prozent. Dahinter folgen Grüne (16,4 Prozent), SPD (13 Prozent) und Linke (7,5 Prozent). Laut Verwaltung seien aber viele Briefwahlstimmen noch nicht ausgezählt. Mit dem endgültigen Ergebnis, das sich deutlich von der Trendwahl unterscheiden könne, kann erst am 9.3. gerechnet werden. AfD-Bürgermeister-Kandidat und Landtagsabgeordneter Andreas Jurca zeigte sich BR-Interview erfreut, dass die Partei ihr Ziel erreicht habe, mit einer starken Fraktion in den Stadtrat einzuziehen. Das Ergebnis sei „absolut grandios“.
22.40 Uhr: Stichwahl zwischen CSU und FW bei Landratswahl im Oberallgäu
In der Nachfolge für das Amt des Landrates im Oberallgäu wird es in zwei Wochen eine Stichwahl geben. Die Wählerinnen und Wähler votierten laut vorläufigem Endergebnis mit 40,8 Prozent für Christian Wilhelm (Freie Wähler) und mit 33,3 Prozent für Thomas Eigstler (CSU). Die Wahlbeteiligung lag bei 66,6 Prozent.
Im BR-Gespräch betonte Christian Wilhelm (FW), nun genau an den Themen zu arbeiten, die den Menschen wichtig seien. „Wenn man merkt, da drückt die Menschen was, dann sind das genau die Themen, mit denen man am meisten überzeugen werden kann“, erklärte der bisherige Bürgermeister von Sonthofen seine Strategie.
Thomas Eigstler (CSU) bedankte sich für die viele Unterstützung bei seiner Wählerschaft. Mit der Stichwahl habe man nun das Zwischenziel erreicht. Der amtierende Wiggensbacher Bürgermeister will nun das Abstimmungsverhalten der Oberallgäuer und Oberallgäuerinnen analysieren und „die nächsten zwei Wochen noch einmal mit Vollgas angehen“.
Die anderen Landratskandidaten im Oberallgäu waren Wolfgang Plach (AfD, 9,4 Prozent), Christina Mader (Grüne, 11,8 Prozent), Matthias Schemann (SPD, 3,3 Prozent) und Michael Finger (ödp, 1,4 Prozent). Die bisherige Landrätin Indra Baier-Müller (Freie Wähler) hatte sich vergangenes Frühjahr dafür entschieden, nicht mehr zu kandidieren.
22.33 Uhr: SPD-Bürgermeister in Oettingen bestätigt
Der SPD-Bürgermeister Thomas Heydecker wird in Oettingen seine zweite Amtszeit als Bürgermeister antreten. Heydecker war der einzige Kandidat. Bei einer Wahlbeteiligung von 65,9 Prozent erhielt er 84,1 Prozent der Stimmen.
22.30 Uhr: Gürtner bleibt Bürgermeister von Kissing
Bürgermeister Reinhard Gürtner (CSU) ist bei der Bürgermeisterwahl in Kissing im Amt bestätigt worden. Der bisherige Amtsinhaber kam nach vorläufigem Endergebnis auf 54,2 Prozent der Stimmen. Auf die SPD-Kandidatin Gudrun Kneißl entfielen 21,8 Prozent. Marcus Kaiser von den Grünen erzielte 12,6 Prozent, Manfred Paul (FDP) kam auf 11,3 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag laut Gemeinde bei 66,6 Prozent, von 5.941 Wählerinnen und Wählern waren 5.849 Stimmen gültig.
22.25 Uhr: Ostallgäu: Stichwahl um Landratsposten zwischen CSU und FW
Bei der Wahl eines neuen Landrats im Ostallgäu kommt es zur Stichwahl zwischen den Kandidaten der CSU und der Freien Wähler. Der CSU-Kandidat Andreas Bauer kam im ersten Wahlgang auf 39,6 Prozent der Stimmen. Der zweitplatzierte Bernd Stapfner von den Freien Wählern erhielt 25,0 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 68,4 Prozent.
Amtsinhaberin Maria Rita Zinnecker (CSU) war nach zwölf Jahren im Amt aus persönlichen Gründen nicht zur Wiederwahl angetreten. Um ihre Nachfolge bewarben sich fünf Kandidaten. Die Bewerber von AfD, Grünen und SPD sind nach dem ersten Wahlgang aus dem Rennen.
Der führende CSU-Kandidat Andreas Bauer leitet seit 2024 das Referat für Wirtschaft, Kultur, Personal und Digitalisierung der Stadt Kaufbeuren. Als seine Ziele für das Ostallgäu hat Bauer unter anderem eine zukunftsfeste Entwicklung des Wirtschaftsstandortes, eine Stärkung von Tourismus, Landwirtschaft, Handwerk und Mittelstand sowie eine tragfähige Infrastruktur ausgegeben. Darunter fallen für ihn der vierspurige Ausbau der B12 zwischen Buchloe und Kempten, die Elektrifizierung der Bahnstrecken in der Region, eine bessere Zuganbindung und eine konsequente Digitalisierung im Landratsamt.
FW-Kandidat Bernd Stapfner ist Polizist und seit April 2021 stellvertretender Leiter der Grenzpolizeiinspektion am Memminger Flughafen, davor war der Hauptkommissar in verschiedenen Positionen bei der Polizei tätig. Bis vergangenen Sommer war Stapfner noch Mitglied der CSU, trat dann aber aus, um für die Freien Wähler als Landratskandidat im Ostallgäu an den Start zu gehen. Als politische Ziele nannte Stapfner in verschiedenen Interviews mehr Bürgernähe und Digitalisierung im Landratsamt, den Ausbau der B12 sowie eine Stärkung der Wirtschaft und des Tourismus. In seiner Freizeit ist Stapfner nach eigenen Angaben oft in den Bergen unterwegs und engagiert sich im Veteranen- und Soldatenverein Wiedergeltingen sowie bei den dortigen Böllerschützen.
22.15 Uhr: Eder bleibt Landrat im Unterallgäu
Alex Eder von den Freien Wählern bleibt mit einem Wahlergebnis von 52,6 Prozent Landrat im Unterallgäu. Seine Herausforderin Verena Winter von der CSU kommt auf 25,7 Prozent, Christoph Maier von der AfD erhielt 14,8 Prozent, auf Otto Schmid von den Grünen entfallen 6,9 Prozent der Stimmen.
"Ich bin wahnsinnig erleichtert, dass wir nicht in die Stichwahl müssen", sagte Eder dem BR. Die Wähler hätten seine Arbeit der vergangenen sechs Jahre honoriert. In der kommenden Legislaturperiode wolle er daran arbeiten, "die Spitzenpositionen des Landkreises zu erhalten", zum Beispiel die niedrige Arbeitslosigkeit und die große Wirtschaftskraft.
21.58 Uhr: In Babenhausen kommt es zur Stichwahl
In Babenhausen treten zwei "Hochwasser-Helden" zur Stichwahl an. Denn kein Kandidat kommt auf mehr als 50 Prozent der Stimmen. Nach Auszählung aller Stimmbezirke entfallen 38,3 Prozent auf die parteilose Alexandra Hörtrich, die von den Freien Wählern unterstützt wird. Der ebenfalls parteilose Tobias Hiller, den die CSU unterstützt, erhielt 34,3 Prozent. Katharina Bock (BfB) und Benedikt Neubauer (LeB) erzielten 15,8 beziehungsweise 11,5 Prozent.
Mit Alexandra Hörtrich tritt in Babenhausen die bisherige Sekretärin des scheidenden Bürgermeisters Otto Göppel (CSU) als seine Nachfolgerin an. Sie hatte sich nach der Hochwasserkatastrophe 2024 als ehrenamtliche Helferin und im Rathaus als Koordinatorin der Hilfsangebote für Betroffene einen Namen gemacht. Auch der Kreisbrandinspektor Tobias Hiller hatte sich während der Hochwasserkatastrophe als Einsatzkoordinator profiliert. Der 62-jährige Göppel stellte sich nach 18 Jahren als Bürgermeister nicht mehr zur Wahl.
In Babenhausen gehen zwei "Hochwasserhelden" in die Stichwahl: Kreisbrandinspektor Tobias Hiller und ehrenamtliche Helferin Alexandra Hörtrich
21.48 Uhr: Stichwahl ums Landratsamt in Aichach-Friedberg zwischen CSU und FW
Im Landkreis Aichach-Friedberg konnte niemand die absolute Mehrheit holen: Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko (CSU) geht mit Marc Sturm (FW) in die Stichwahl. Die Wahlbeteiligung liegt bei 70,3 Prozent.
Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko (CSU) geht mit Marc Sturm (FW) in die Stichwahl.
21.40 Uhr: Augsburger Landrat Sailer (CSU) im Amt bestätigt
Der Augsburger Landrat Martin Sailer ist mit 57,1 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt worden. Der CSU-Politiker verwies im BR-Interview darauf, er sei sehr fleißig und präsent gewesen. Deshalb sei eine direkte Bestätigung auch sein Ziel gewesen. "Erschreckend" nannte er das Abschneiden des AfD-Kandidaten Markus Striedl mit 15 Prozent auf Platz 2. Das müsse alle Demokraten zusammenrücken lassen.
Den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern sei eines der wichtigsten Themen für die kommenden sechs Jahre seiner Amtszeit. Bezirkstagspräsident wolle Sailer bleiben, sagt der Landrat. Die Integration des Augsburger Verkehrsverbunds (AVV) in den Münchner Verkehrsverbund (MVV) zum 1.1.2028 sei weit vorangebracht.
21.35 Uhr: Stichwahl ums Landratsamt im Donau-Ries zwischen CSU und FW
Im Landkreis Donau-Ries gehen die Landratskandidaten Michael Dinkelmeier (FW) und Claudia Marb (CSU) in die Stichwahl. Dinkelmeier erhielt 35,8 Prozent der abgegebenen Stimmen, Marb 34,7 Prozent, bei einer Wahlbeteiligung von 69,7 Prozent. Marb war stellvertretende Landrätin, der 30-jährige Dinkelmeier arbeitet im Landratsamt. Der amtierende Landrat Stefan Rößle ist nach 24 Jahren nicht mehr angetreten.
21.30 Uhr: Neun Stimmen: CSU-Kandidat verpasst knapp Wahlsieg
Bei der Bürgermeisterwahl in der Stadt im Landkreis Günzburg haben dem CSU-Kandidaten Florian Kaida neun Stimmen zum Wahlsieg in der ersten Runde gefehlt. Kaida erhielt 49,9 Prozent der Stimmen (3081). In der Stichwahl wird er in zwei Wochen gegen Maximilian Behrends (Junge Wähler / Offene Liste Krumbach) antreten. Er erhielt 34,7 Prozent der Stimmen.
21.25 Uhr: Hans Reichhart (CSU) bleibt Landrat in Günzburg
Bei einer Wahlbeteiligung von 64,9 Prozent ist Hans Reichart von der CSU als Landrat wiedergewählt worden. Zweitplatzierter ist Gerd Mannes von der AfD (24,2%).
21.23 Uhr: Susanne Olita (CSU/WIR) wird Bürgermeisterin in Gersthofen
Susanne Olita (CSU/WIR) hat die Bürgermeisterwahl in Gersthofen mit 52,7 Prozent für sich entschieden. Die Wahlbeteiligung liegt bei 57 Prozent. Vier Frauen und ein Mann waren in Gersthofen angetreten.
21.22 Uhr: Stichwahl zwischen Herausforderer und Amtsinhaber, der eigentlich nicht mehr antrat
Kurioses Ergebnis in Glött: Dort war Amtsinhaber Friedrich Käsmeyr (CSU) nach längerem Hin und Her nicht mehr angetreten. Auf dem Wahlzettel stand nur eine Person, und zwar Thomas Heidel, der ebenfalls für die CSU antrat. Nun aber kommt es doch zu einer Stichwahl zwischen den beiden: Während Heidel 42,9 Prozent der Stimmen erhielt, wollten zahlreiche Wählerinnen und Wähler offenbar ihren Bürgermeister behalten und haben den Namen "Friedrich Käsmeyr" auf den Wahlzettel geschrieben. Laut dem Geschäftsstellenführer wurden zudem noch andere Namen notiert, genaue Zahlen könnten momentan noch nicht genannt werden.
Andreas Seitz (FW) neuer Bürgermeister von Wertingen
21.08 Uhr: Trotz fünf Bewerbern: keine Stichwahl in Wertingen
Denkbar knappes Ergebnis in Wertingen: Andreas Seitz (FW) erhält nach vorläufigem Ergebnis 50,6 Prozent der Stimmen und wird damit der neue Wertinger Bürgermeister. Die letzte Stunde war spannend, stand Andreas Seitz doch lange bei 49,9 Prozent der Stimmen, während nur noch ein Stimmbezirk fehlte.
Vor Ort hatten alle mit einer Stichwahl gerechnet, da es insgesamt fünf Kandidaten gab. Auf Seitz folgt Verena Beese für die CSU mit 18,1 Prozent der Stimmen, danach Bernhard Uhl (16,3 Prozent), der für die Grünen/SPD antrat. Peter Seefried (BIW, Bürgerinitiative Wertingen) sowie Franz Bohmann (FSW, "Für ein starkes Wertingen") erhielten 7,9 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 69,7 Prozent. Amtsinhaber Willy Lehmeier (FW) war nach 24 Jahren nicht mehr angetreten.
Nach dem vorläufigen Ergebnis ging es laut Andreas Seitz um ca. 30 Stimmen. Er sei "überwältigt und überglücklich", so Seitz im Interview mit dem BR. Nie hätte er damit gerechnet, gleich beim ersten Wahlgang über 50 Prozent der Stimmen zu erreichen. Jetzt werde gefeiert.
20.57 Uhr: Lindauer Landrat Elmar Stegmann im Amt bestätigt
In Lindau kann Landrat Elmar Stegmann (CSU) eine vierte Amtszeit antreten. Er hat das Amt seit 2008 inne und ist jetzt bei den Landratswahlen laut vorläufigem Ergebnis mit 54,1 Prozent wiedergewählt worden. Damit hat er sich gegen seine beiden Mitbewerber direkt durchgesetzt.
Einer der beiden Gegner war Markus Reichart (Grüne), der 18 Jahre lang Bürgermeister in Heimenkirch im Westallgäu war und dort nicht erneut antreten wollte. Reichart kam auf 30,6 Prozent der Stimmen. Die AfD war mit ihrem stellvertretenden Kreisvorsitzenden Christian Thomas vertreten, der mit 15,3 Prozent auf dem dritten Platz landete.
Die Wahlbeteiligung zur Wahl des Landrats lag bei 63,2 Prozent – und damit rund acht Prozentpunkte höher als bei der vergangenen Wahl im Jahr 2020. Das Ergebnis für den Kreistag wird morgen (9.3.) im Laufe des Tages erwartet.
20.52 Uhr: Wahlbeteiligung in Augsburg stark abhängig von Stadtviertel
In verschiedenen Augsburger Vierteln werden große Unterschiede bei der Wahlbeteiligung verzeichnet. Demnach lag die Wahlbeteiligung im als wohlhabend geltenden Stadtteil Bergheim im Süden bei über 70 Prozent, im strukturell eher schwachen Oberhausen bei 32,8 Prozent. Insgesamt lag die Wahlbeteiligung bei 51,8 Prozent.
20.49 Uhr: Kemptener Oberbürgermeister muss in die Stichwahl
Der bisherige Oberbürgermeister von Kempten, Thomas Kiechle (CSU) muss in die Stichwahl. Auf ihn entfielen 36,6 Prozent der Stimmen. Der Zweitplatzierte ist Christian Schoch von den Freien Wählern, der 31,0 Prozent erreichte. Dominik Tartler (Grüne) erreichte 19,9 Prozent, Katharina Schrader (SPD) 9.4 Prozent und Franz Josef Natterer-Babych (UB/ödp) 3,1 Prozent.
Angesprochen auf die bevorstehende Stichwahl zeigte sich Thomas Kiechle enttäuscht. Er habe sich ein besseres Ergebnis erhofft – "einen Vierer hätte ich mir schon gewünscht" – doch er sei nun aber froh, dass Klarheit herrsche. Für die Stichwahl sieht er sich in einer guten Position: "Ich bin der Wahlsieger, wenn man die Prozente anschaut."
Kiechle sieht mehrere Gründe für das Ergebnis. Eine dritte Amtszeit sei immer eine "herausfordernde Periode", das zeige auch die Statistik. Zudem lägen "herausfordernde, krisengeschüttelte Jahre" hinter der Stadt, in denen nicht jedes Projekt verwirklicht werden konnte. Trotzdem sähe er Kempten "in einem guten Zustand".
Die sogenannte Parkautomaten-Affäre habe bei der Stimmabgabe seiner Einschätzung nach aber keine entscheidende Rolle gespielt. Natürlich sei das Thema "zu einer Unzeit" gekommen, doch er glaube nicht, dass das "im großen Stil relevant war", schließlich habe er von Anbeginn betont, transparent an der Aufklärung mitzuwirken.
Für die Stichwahl werde sich am Inhalt des Wahlkampfs nun nicht viel ändern. Es gehe nun vor allem darum, "die eigene Wählerschaft zu mobilisieren", so Kiechle. Er sei "sehr zuversichtlich“, in zwei Wochen eine deutliche Mehrheit zu bekommen.
Christian Schoch betonte im BR-Gespräch, er sei "total überwältigt" vom Ergebnis. Es bestärke ihn in der Annahme, dass "Kempten einen Wechsel möchte". Er sei sich bewusst, dass er von den Bürgerinnen und Bürgern nun einen Vertrauensvorschuss bekommen habe und sei mit dem guten Ergebnis als "Newcomer" in der Kommunalpolitik "sehr sehr glücklich".
20.40 Uhr: In Bad Grönenbach kommt es zur Stichwahl
In Bad Grönenbach kommt es am zur Stichwahl zwischen Manuel Fischer (Bürgerliste Bad Grönenbach) und Herbert Liebelt (Liste Zukunft Bad Grönenbach). Der parteilose Fischer, bisher Bürgermeister von Lamerdingen im Ostallgäu, erhielt 39,3 Prozent der Stimmen. Der Grönenbacher Bauhofleiter Liebelt kommt auf 33,6 Prozent.
Außerdem hatte neben Fischer noch eine zweite bereits amtierende Bürgermeisterin aus einer anderen Gemeinde kandidiert: Renate Schön (CSU), bisher Erste Bürgermeisterin in Wildpoldsried im Oberallgäu, kommt auf 27,1 Prozent der Stimmen. Sie und Fischer haben in ihren Gemeinden nicht mehr kandidiert, weil die jeweiligen Gemeinderäte entschieden hatten, ab der kommenden Legislaturperiode vom hauptamtlichen auf einen ehrenamtlichen Bürgermeister zu wechseln. In Bad Grönenbach war der 64-jährige Amtsinhaber Bernhard Kerler (CSU) aus Altersgründen nicht mehr angetreten.
20.30 Uhr: Stichwahl in Augsburg zwischen Weber (CSU) und Freund (SPD)
Augsburgs amtierende Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) muss in die Stichwahl gegen Florian Freund von der SPD. Sie holte 34 Prozent der Stimmen, Freund holte 19,9 Prozent. Auch in der letzten Kommunalwahl 2020 musste Weber schon in die Stichwahl gegen den damaligen SPD-Kandidaten. Damals hatte sie allerdings knapp 10 Prozent mehr Stimmen im ersten Wahlgang erhalten.
Die amtierende Augsburger Oberbürgermeisterin Eva Weber von der CSU muss in die Stichwahl gegen den SPD-Kandidaten Florian Freund.
20.25 Uhr: Kaufbeurens Oberbürgermeister Bosse (CSU) im Amt bestätigt
Stefan Bosse (CSU) bleibt Oberbürgermeister der Stadt Kaufbeuren. Der 61-Jährige erhielt 56,9 Prozent der Stimmen und setzte sich damit gegen drei Gegenkandidaten durch. Der Zweitplatzierte Oliver Schill von den Grünen kam auf 17,1 Prozent. Bosse ist seit 2004 Oberbürgermeister von Kaufbeuren und geht mit der erfolgreichen Wahl in seine fünfte Amtszeit. Die Wahlbeteiligung in Kaufbeuren lag bei 54,6 Prozent.
20.22 Uhr: Maximilian Eichstetter bleibt Bürgermeister von Füssen
Maximilian Eichstetter (CSU) bleibt Bürgermeister von Füssen. Er setzte sich mit 74,1 Prozent der Stimmen gegen seinen parteilosen Herausforderer Markus Rundt durch. Rundt, der für die Wählergruppierng "Bürger Aktiv Beteiligen" angetreten war, erhielt 25,9 Prozent der Stimmen.
20.22 Uhr: Nicht auf dem Stimmzettel: Markus Wintergerst wird Bürgermeister in Untrasried
Obwohl er nicht auf dem Stimmzettel stand, wird Markus Wintergerst neuer Bürgermeister der 1.700-Einwohner-Gemeinde Untrasried im Ostallgäu. Nach Auszählung aller Stimmen kam Wintergerst auf 95,5 Prozent der Stimmen.
Wintergerst war als einziger Kandidat kurzfristig eingesprungen, weil der ursprüngliche Bewerber aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen musste. Diese Entscheidung kam allerdings erst nach Ende der offiziellen Nominierungsfrist. Deshalb stand der Name des ersten Bewerbers noch auf dem Wahlzettel, der des neuen Kandidaten Wintergerst aber nicht. Die Untrasrieder mussten Wintergersts Namen nun handschriftlich auf dem Wahlzettel eintragen.
Obwohl der ursprüngliche Kandidat zurückgezogen hatte, erhielt dieser bei der Wahl immer noch 4,5 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 79,1 Prozent.
20.18 Uhr: Michael Schindler wird neuer Bürgermeister in Mindelheim
Michael Schindler wird neuer Erster Bürgermeister von Mindelheim. Der von CSU und SPD unterstützte, parteilose Kandidat erhielt 52,4 Prozent der Stimmen. Der 35-jährige bisherige Mindelheimer Stadtkämmerer folgt in der Kreisstadt Stephan Winter (CSU) nach, der nach 24 Jahren im Amt nicht mehr für das Amt des Bürgermeisters angetreten war. Neben Schindler hatten Stefan Drexel (28,3 Prozent) für die Freien Wähler und Richard Stein (19,4 Prozent) für die Mindelheimer Bürgergemeinschaft für das Bürgermeisteramt kandidiert.
20.16 Uhr: Berchtesgadener Landrat wird Bürgermeister in Halblech
Der Berchtesgadener Landrat Bernhard Kern (CSU) wird neuer Bürgermeister der Gemeinde Halblech im Ostallgäu. Kern war einziger Kandidat in der 3.300-Einwohner-Gemeinde und erhielt 90,1 Prozent der Stimmen. Der CSU-Politiker war für die Parteilose Wählergemeinschaft Buching und die Überparteiliche Wählergemeinschaft Trauchgau angetreten. Der bisheriger Halblecher Bürgermeister Johann Gschwill hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt.
20.14: CSU-Kandidat Mayer: Mit 50 Prozent in die Stichwahl
Bei der Bürgermeisterwahl im Markt Mering kommt es zu einer Stichwahl zwischen dem CSU-Kandidaten Florian Alexander Mayer und dem UWG-Bewerber Mathias Stößlein. Mayer erreichte laut dem vorläufigen Endergebnis 50,0 Prozent der Stimmen, Stößlein kam auf 33,7 Prozent. Drittplatzierte ist demnach Laura Matthes von den Grünen mit 16,3 Prozent. Insgesamt wurden 7.831 gültige Stimmen gezählt, die Wahlbeteiligung lag bei 69,1 Prozent. 1,2 Prozent der Stimmen waren ungültig.
20.10 Uhr Stichwahl um das Bürgermeisteramt in Friedberg
In Friedberg kommt es um das Amt der ersten Bürgermeisterin oder des ersten Bürgermeisters zu einer Stichwahl. Laut dem vorläufigen Endergebnis liegt der SPD-Kandidat Roland Eichmann mit 48,0 Prozent der gültigen Stimmen vorn, gefolgt von Cornelia Böhm (CSU/FDP) mit 25,9 Prozent.
Auf den weiteren Plätzen folgen Andreas Dörfler (AfD) mit 8,8 Prozent, Egon Stamp (Grüne) mit 8,1 Prozent, Klaus Gold (Freie Wähler) mit 4,8 Prozent sowie die parteifreie Kandidatin Elisabeth Micheler-Jones mit 4,4 Prozent.
Wahlberechtigt waren in Friedberg 23.645 Bürgerinnen und Bürger, 16.246 von ihnen nahmen an der Wahl teil. Die Wahlbeteiligung lag damit bei 68,7 Prozent.
20:00 Uhr: Deutliche Mehrheit für Dillingens Oberbürgermeister
Mit 95,2 Prozent der Stimmen wurde Frank Kunz von der CSU in seinem Amt als Dillinger Oberbürgermeister bestätigt. Er hatte keinen Gegenkandidaten. In einer kurzen Ansprache bedankte er sich bei allen Helfern, seiner Familie, dem Stadtrat und der Stadtverwaltung. Er habe mit so einem Ergebnis nicht gerechnet, das sei eine Gemeinschaftsleistung.
19.55 Uhr: Claudia Alfons in Lindau wiedergewählt
In Lindau ist die amtierende Oberbürgermeisterin Claudia Alfons wiedergewählt worden. Nach Auszählung der Stimmen erreichte Alfons laut vorläufigem Ergebnis 64,3 Prozent – und ist damit als Oberhaupt der 26.000-Einwohner-Stadt am Bodensee bestätigt worden. Sie war als Kandidatin eines breiten Spektrums von Parteien und Gruppierungen angetreten (SPD, FDP, Bürgerunion, ÖDP, Lindau Initiative, Bunte Liste).
Sie wolle Ihre Arbeit jetzt fortsetzen. Investitionsprojekte stünden an und auch der Haushalt müsse weiter auf Kurs gehalten werden. „Die Arbeit kann jetzt kontinuierlich weitergehen“, sagte Alfons. Ihre Herausforderin Jasmin Sommerweiß (CSU, FW, Freie Bürgerschaft), die für die CSU bereits im Kreistag vertreten war, erreichte 21,4 Prozent der Stimmen. Der zweite Herausforderer, Unternehmer und unabhängige Kandidat Yassine Douar landete mit 14,3 Prozent der Stimmen auf Platz drei. Die Wahlbeteiligung lag damit in Lindau bei 61,7 Prozent.
19.50 Uhr: Katrin Albsteiger (CSU) bleibt Neu-Ulmer Oberbürgermeisterin
Die 42-jährige, die seit 2020 im Amt ist holte die erforderliche Mehrheit. Fast alle Wahlbezirke waren ausgezählt, da stand Albsteiger schwarzer Balken bei 59,7 Prozent. Auf Rang 2 lag Franz Schmid von der AfD mit rund elf Prozent. Albsteiger sagte zum BR: „Ich bin erleichtert und freue mich über das Ergebnis. Eigentlich hatte ich mit einer Stichwahl gerechnet.“ Morgen werde sie wie gewöhnlich wieder im Rathaus sein.
19.44 Uhr: Pflügl wird neuer Erster Bürgermeister von Bad Wörishofen
Der bisherige Zweite Bürgermeister von Bad Wörishofen wird der neue Erste. Daniel Pflügl, gemeinsamer Kandidat von CSU, SPD und Grünen, hat nach Auszählung aller Stimmbezirke bei der Bürgermeisterwahl 62,2 Prozent der Stimmen erhalten. Der frühere Grüne Daniel Pflügl war im Zuge seiner Kandidatur aus den Grünen ausgetreten.
19.35 Uhr: Neuer Bürgermeister in Aichach: Josef Dußmann von der CSU
Josef Dußmann von der CSU ist neuer Bürgermeister der Stadt Aichach. Er setzte sich im ersten Wahlgang mit 62,3 Prozent der Stimmen gegen fünf Mitbewerberinnen und Mitbewerber durch. Eine zunächst erwartete Stichwahl ist damit nicht nötig. Die CSU holt damit das Bürgermeisteramt zurück, nachdem der bisherige Amtsinhaber Klaus Habermann von der SPD nach 30 Jahren im Amt nicht mehr angetreten war. Zweitplatzierte Kandidatin ist Nicole Matthes von der SPD mit 12,3 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag in Aichach bei 67,1 Prozent.
19.30 Uhr: Katja Müller bleibt Lauinger Bürgermeisterin
Das Endergebnis in Lauingen liegt vor: Danach ist Katja Müller (CSU) mit 58,4 Prozent wiedergewählt. Sein einziger Gegenkandidat Philipp Barfuß (SPD) verlor mit 41,6 Prozent. An der Wahl beteiligten sich 57,7 Prozent der Berechtigten.
19.25 Uhr: Oberbürgermeister in Nördlingen bleibt David Wittner
In Nördlingen ist nach Auszählung aller Stimmen David Wittner von einer parteifreien Wählergemeinschaft wiedergewählt. Die Wahlbeteiligung liegt bei 63,4 Prozent.
19.20 Uhr: SPD-Kandidat wird in Günzburg jüngster Oberbürgermeister Schwabens
Der 30-jährige Michael Jahn (SPD) wurde mit 56,6 Prozent zum Günzburger Oberbürgermeister gewählt. Der 30-Jährige wird damit der jüngste Oberbürgermeister Schwabens, möglicherweise sogar Bayerns sein. Der jüngste amtierende Oberbürgermeister in Bayern ist aktuell der 33-jährige Memminger Oberbürgermeister Jan Rothenbacher. Die Wahlbeteiligung liegt in Günzburg bei 59 Prozent.
19.15 Uhr: Stichwahl um Bürgermeisteramt in Oberstdorf
Der amtierende Oberstdorfer Bürgermeister Klaus King (CSU) muss in die Stichwahl. Er erhielt im ersten Wahlgang 43,7 Prozent der Wählerstimmen, seine Mitbewerberin Chantalle Schubert (FWO) kam auf 32,0 Prozent der Stimmen. Der dritte Kandidat, Martin Rees (OA) erhielt 24,4 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung in Oberstdorf lag bei 65,5 Prozent. King ist seit 2020 Bürgermeister von Oberstdorf.
19.00 Uhr: Amtsinhaber Eder liegt bei Unterallgäuer Landratswahl deutlich vorn
Amtsinhaber Alex Eder (FW) liegt bei der Landratswahl im Unterallgäu mit knapp über 50 Prozent der Stimmen deutlich vorn. Nach Auszählung von 76 von 235 Wahlbezirken entfallen auf den ehemals jüngsten Landrat Bayerns 51,4 Prozent der Stimmen. Herausforderin Verena Winter (CSU) liegt bei 24,5 Prozent, Christoph Maier (AfD) bei 17,6 Prozent und Otto Schmid (Grüne) bei 6,5 Prozent. Daniel Steffen von der FDP hatte nur 51 von 385 benötigten Unterstützungsunterschriften erhalten und wurde nicht zur Wahl zugelassen. Rund 117.000 Unterallgäuerinnen und Unterallgäuer waren am Sonntag zur Wahl des Landrats oder der Landrätin aufgerufen.
18.59 Uhr: In Lindau liegt Amtsinhaberin Alfons vorn
In Lindau liegt die amtierende Oberbürgermeisterin Claudia Alfons (parteilos) aktuell vorn. Nach Auszählung von rund der Hälfte aller Gebiete steht sie derzeit bei 61,9 Prozent. Ihre Herausforderin Jasmin Sommerweiß, die für die CSU bereits im Kreistag vertreten war, liegt bei 21,8 Prozent. Der Unternehmer und unabhängige Kandidat Yassine Douar vereint derzeit 16,4 Prozent der Stimmen auf sich.
18.50 Uhr: Bayerns jüngste Bürgermeisterin? 27-jährige Philine Blees in Obermaiselstein gewählt
Mit 89,5 Prozent der Stimmen haben die Wähler und Wählerinnen in Obermaiselstein Philine Blees von der CSU zur neuen Bürgermeisterin gewählt. Die 27-Jährige war als alleinige Kandidatin für die sogenannte Einheitsliste Obermaiselstein angetreten. Die Wahlbeteiligung in Obermaiselstein lag bei 68 Prozent.
Philine Blees könnte mit ihrer Wahl das wohl jüngste weibliche Gemeindeoberhaupt Schwabens, unter Umständen sogar Bayerns sein. Die 27-jährige, gebürtige Immenstädterin ist seit der Kommunalwahl 2020 Stadträtin in ihrer Heimstatadt. Darüber hinaus engagiert sie sich als Kreisvorsitzende bei der JU im Oberallgäu und ist stellvertretende Bezirksvorsitzende der JU in Schwaben. Beruflich arbeitet Blees als Beraterin für Social-Media-Kommunikation in der Politik und im Öffentlichen Sektor. Außerdem ist sie stellvertretende Vorsitzende des Allgäuer Bergbauernmuseums.
Bisheriger Bürgermeister ist Frank Fischer (54, Unabhängige Liste). Fischer kandidiert jetzt allerdings als Bürgermeister in der Oberallgäuer Gemeinde Durach.
Die 27-jährige Philine Blees (links) ist als Bürgermeisterin von Obermaiselstein gewählt. Sie könnte Bayerns jüngste Bürgermeisterin werden.
18.38 Uhr: Balderschwang ausgezählt: Bürgermeister Kienle mit 91,5 Prozent wiedergewählt
Für Balderschwang im Oberallgäu liegt das Wahlergebnis vor: Der bislang amtierende Bürgermeister, Konrad Kienle (CSU), ist mit 91,5 Prozent wiedergewählt worden. Der 65-Jährige, der bereits seit 2014 im Amt ist, war ohne Gegenkandidaten angetreten. Die Wahlbeteiligung lag bei 59,4 Prozent.
Bereits Kienles Vater, Großvater und Ur-Großvater waren vor ihm Bürgermeister der Oberallgäuer Gemeinde gewesen. Balderschwang ist mit rund 350 Einwohnern die zweitkleinste Gemeinde Bayerns und kann an Wahltagen erfahrungsgemäß als erste Gemeinde aus Schwaben ein Wahlergebnis vorweisen. Bei der Wahl 2020 war Kienle noch mit 94,48 Prozent zum Bürgermeister gewählt worden.
Konrad Kienle wurde als Bürgermeister von Balderschwang wiedergewählt.
18:25 Uhr: Oberbayerischer Landrat will ins Allgäu
In der Gemeinde Halblech kandidiert als einziger Bewerber Bernhard Kern (CSU) für den Chefposten im Rathaus. Er war bisher Landrat im Berchtesgadener Land.
Im Ostallgäu wird auch eine neue Landrätin oder ein neuer Landrat gewählt. Denn Amtsinhaberin Maria Rita Zinnecker (CSU) tritt nach zwölf Jahren nicht mehr an. Kandidaten sind Andreas Bauer (CSU), Bernd Stapfner (Freie Wähler), Wolfgang Dröse (AfD), Johannes Erd (Grüne) und Ilona Deckwerth (SPD).
18.09 Uhr: Sieben Oberbürgermeisterkandidaten in Neu-Ulm
Ob sich die Oberbürgermeisterwahl schon am 8. März entscheiden wird, ist auch in Neu-Ulm fraglich. Gleich sieben Kandidaten haben sich beworben. Katrin Albsteiger (CSU) möchte ihr Amt verteidigen, gegen Bewerber von Grünen, FWG, SPD, AfD, Linke und Bürger pro Neu-Ulm.
18.00 Uhr: Wahllokale geschlossen: Auszählung läuft
Bayern hat gewählt. Ab ca. 18.30 Uhr gibt es erste Ergebnisse, zunächst aus kleineren Gemeinden. Der Großteil der Wahlergebnisse für die Oberbürgermeister- und Landratsposten wird voraussichtlich zwischen 19.00 Uhr und 22.00 Uhr eintreffen.
Wir bilden am Wahlabend Personenwahlen (Bürgermeister und Landräte) ab. Die Wahlen zu den Gremien (Stadt- und Gemeinderäte sowie Kreistage) werden erst später ausgezählt. Diese Ergebnisse gibt das Statistische Landesamt frühestens am Abend des nächsten oder übernächsten Tages (9. oder 10. März) bekannt. Ab dann sind auch bayernweite Ergebnisse der Parteien zu erwarten.
In Megesheim wird schon ausgezählt: Weil sich die beiden Kandidaten erst nach der offiziellen Frist fanden, standen sie nicht auf der Liste.
Oberbürgermeister in Kempten und Kaufbeuren hoffen auf Wiederwahl
In den beiden Allgäuer kreisfreien Städten Kempten und Kaufbeuren hoffen die beiden amtierenden CSU-Oberbürgermeister Thomas Kiechle (Kempten) und Stefan Bosse (Kaufbeuren) auf ihre Wiederwahl. Kiechle ist seit 2014 im Amt. Er trifft bei der Wahl auf vier Herausforderer. Bosse sitzt seit 2004 auf dem Chefsessel im Kaufbeurer Rathaus und bewirbt sich um eine fünfte Amtszeit. Er muss sich bei der Wahl gegen drei Gegenkandidaten behaupten.
In der dritten kreisfreien Stadt im Allgäu, in Memmingen, wird heute kein Oberbürgermeister gewählt. Der Oberbürgermeister dort, Jan Rothenbacher (SPD), kam erst 2023 ins Amt. Die nächste planmäßige Oberbürgermeister-Wahl steht deshalb in Memmingen erst 2029 an.
Nach fast 30 Jahren: Vom Bürgermeister zum Landrat?
Klaus Habermann (SPD) war fast 30 Jahre lang Bürgermeister in Aichach. Jetzt kandidiert er stattdessen für das Amt des Landrats im Landkreis Aichach-Friedberg. Auch Katrin Müllegger-Steiger (Grüne), Peter Tomaschko (CSU), Marc Sturm (Freie Wähler) und Simon Kuchlbauer (AfD) wollen in dieses Amt gewählt werden. Der bisherige Landrat Klaus Metzger (CSU) tritt nicht erneut an.
17.35 Uhr: Ehrenamt gefragt: Über 200 Bewerber für 20 Stadtratssitze
Großes Interesse an Ehrenamt und Politik herrscht offenbar in der Stadt Höchstädt mit gut 6.100 Einwohnern im Landkreis Dillingen: Es gibt 220 Kandidatinnen und Kandidaten, die am 8. März in den Stadtrat wollen. Plätze gibt es dort allerdings nur für 20 Personen. Höchstädt hat damit mehr Bewerber als alle anderen Gemeinden und Städte im Landkreis Dillingen.
In Höchstädt hat man mit solch hoher Beteiligung allerdings schon Erfahrung: Bei der letzten Kommunalwahl gab es statt wie dieses Jahr elf sogar 13 Listen, damals waren auch die FPD und die V-Partei noch mit je einer Liste angetreten – diese gibt es diesmal laut einer Sprecherin der Stadt nicht mehr.
17.20 Uhr: Dreier-Kampf um Landratsposten in Lindau
In Lindau kämpfen drei Männer um das Amt des Landrats. Elmar Stegmann (CSU) strebt seine vierte Amtszeit an. Einer der beiden Gegner ist Markus Reichart (Grüne), der 18 Jahre lang Bürgermeister in Heimenkirch im Westallgäu war und dort nicht erneut antritt. Die AfD ist mit ihrem stellvertretenden Kreisvorsitzenden Christian Thomas vertreten.
In Lindau selbst will auch Oberbürgermeisterin Claudia Alfons ihren Posten verteidigen. Sie tritt als Kandidatin eines Bündnisses von Parteien und Gruppierungen an (SPD, FDP, Bürgerunion, ÖDP, Lindau Initiative, Bunte Liste). Herausforderer in der Stadt am Bodensee sind Jasmin Sommerweiß (CSU, FW, Freie Bürgerschaft), die für die CSU bereits im Kreistag vertreten war, sowie der Unternehmer und unabhängige Kandidat Yassine Douar.
17.13 Uhr: Frauen-Power in Gersthofen
Gleich vier Kandidatinnen bewerben sich in Gersthofen um das Bürgermeisteramt: die Juristin Melanie Schappin für die Freien Wähler, die Bauingenieurin Gülüzar Starizin für die SPD, die parteilose Stadtverwaltungsangestellte Susanne Olita und Julia Romankiewicz-Döll, Angestellte im öffentlichen Dienst. Einziger männlicher Bewerber ist Anton Beringer von der AfD, der sich auf eine Interviewanfrage nicht geäußert hat. Ein seltenes Phänomen in dem sonst von Männern dominierten Wahlkampf: Unter den Oberbürgermeisterinnen, Bürgermeisterinnen und Landrätinnen liegt der Frauenanteil bei nur etwa zehn Prozent.
17.01 Uhr: Kommt Bayerns jüngste Bürgermeisterin aus Schwaben?
Die Gemeinde Obermaiselstein könnte mit der 27-jährigen Philine Blees (CSU) das wohl jüngste weibliche Gemeindeoberhaupt Schwabens, unter Umständen sogar Bayerns bekommen. Die gebürtige Immenstädterin ist die einzige Bürgermeisterkandidatin in Obermaiselstein. Bei der Nominierungsversammlung der Einheitsliste im vergangenen Herbst erhielt die junge Frau 67 Prozent der Stimmen und setzte sich damit gegen eine weitere Mitbewerberin und einen weiteren Mitbewerber durch.
Seit der vergangenen Kommunalwahl 2020 ist Frank Fischer (Unabhängige Liste) Bürgermeister im Hörnerdorf Obermaiselstein. Fischer kandidiert jetzt allerdings als Bürgermeister in der Oberallgäuer Gemeinde Durach. Um die Nachfolge des langjährigen Duracher Bürgermeisters Gerhard Hock (parteilos) bewerben sich darüber hinaus Patrick Böck (Freie Wähler) und Markus Kubatschka (SPD).
Die 27-jährige Philine Blees könnte Bayerns jüngste Bürgermeisterin werden.
17.01 Uhr: Zehn Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt in Augsburg
In Augsburg muss sich die amtierende Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) möglicherweise auf eine Stichwahl einstellen. Denn insgesamt zehn Kandidaten stellen sich zur Oberbürgermeisterwahl, darunter fünf Frauen. Ein Herausforderer ist SPD-Stadtrat Florian Freund. Hannes Aigner, der frühere Olympiakanute, geht für die Freien Wähler ins Rennen. Auch die FDP/Pro Augsburg, die AfD, die Linke und drei weitere kleinere Gruppierungen und Parteien treten bei der OB-Wahl an.
17.00 Uhr: Kommunalwahl in Schwaben
Herzlich willkommen zu unserem Wahl-Ticker aus Schwaben. Hier halten wir Sie bis Mitternacht über die aktuellen Entwicklungen und Ergebnisse der Kommunalwahl in Bayern live auf dem Laufenden.
Sonntag, 8. März 2026
"Hier ist Bayern": Der BR24 Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht's zur Anmeldung!








