In der Donau bei Sinzing im oberpfälzischen Landkreis Regensburg ist am Mittwoch (19.8.) ein Schwimmer gestorben. Die genauen Umstände seien noch unklar, sagte eine Polizeisprecherin dem BR zunächst auf Nachfrage. Die Kriminalpolizei ermittelt. Der Mann ist einer von Dutzenden Badetoten in diesem Sommer in Bayern.
Zeugenaufruf der Polizei
Bei dem Toten handelt es sich um einen 77-Jährigen. Die Ermittler der Polizei gingen am Donnerstag (20.8.) von einem Badeunfall ohne Fremdeinwirkung aus. Gleichzeitig veröffentlichte das Polizeipräsidium Oberpfalz einen Zeugenaufruf: Wer etwas von dem Vorfall mitbekommen habe, solle sich bei der Regensburger Kriminalpolizei melden.
Gegen 12 Uhr waren am Mittwoch Rettungskräfte darüber informiert worden, dass in der Donau eine leblose Person treibe. Passenten konnten den 77 Jahre alten Mann, der eine Badehose trug, ans Ufer ziehen. Sein Fahrzeug und weitere Kleidungsstücke wurden in der Nähe gefunden.
Tödliche Badeunfälle: Vor allem Männer betroffen
In Bayern sind in diesem Jahr bereits mehr als 50 Menschen ertrunken. Anfang August hatte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) eine Zwischenbilanz für 2026 veröffentlicht. Demnach starben vor allem Männer beim Baden: Bis Juli waren in Bayern 19 junge Männer zwischen 20 und 30 Jahren ertrunken, 17 Badetote waren 70 Jahre oder älter.
Hitze im Juni und Juli als Risikofaktor
Vor allem in den heißen Monaten Juni und Juli gab es vermehrt tödliche Badeunfälle im Freistaat. Der Grund: Besonders viele Menschen suchten in der Zeit eine Abkühlung in Seen, Flüssen oder Freibädern. Die DLRG fordert mit Blick auf die Zahlen mehr Aufklärung über die Gefahren im Wasser.
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