Zwei abgemagerte Königspythons hat ein Unbekannter in München in einem Karton ausgesetzt. An der Box klebte ein Zettel mit grüner Aufschrift: "Bringst du mich bitte ins Tierheim". Das ist verantwortungslos und stellt auch eine Straftat dar, sagt Tierarzt Thomas Türbl von der Münchner Auffangstation für Reptilien, wo die Tiere jetzt versorgt werden.
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Königspyhtons stark abgemagert
Denn die Tiere könnten verenden, wenn sie niemand finde: "Es gibt genügend Anlaufstellen, um Tiere verantwortungsvoll abzugeben." Die am Mittwoch gefundenen Riesenschlangen sind laut Tierarzt Türbl stark abgemagert. Zudem könnten die Tieren wegen der aktuellen Temperaturschwankungen schnell eine Atemwegserkrankung bekommen. Unbekannt blieb, wer die Tiere fand. Die Polizei habe die Schlangen zur Auffangstation gebracht, sagte eine Sprecherin des Vereins.
Königspythons gelten als friedliche und eher scheue Tiere. Bei Gefahr rollen sie sich häufig zu einem "Ball" zusammen – daher stamme auch ihr englischer Name "Ball Python". Sie können zwar zur Abwehr beißen, verfehlen jedoch häufig ihr Ziel. Außerdem sei der Biss deutlich harmloser als etwa bei einer Katze.
Mit Informationen von dpa
Im Video: Nashorn, Zebra & Co - Eine Kindergärtnerin bei den Schlangen (ab 4:31)
Nashorn, Zebra & Co - Eine Kindergärtnerin bei den Schlangen
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