Die Donau bei Kelheim.
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Die Donau bei Kelheim. (Symbolbild)
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Blaualgen in der Donau: Gesundheitsamt Kelheim warnt vorm Baden

Blaualgen in der Donau: Gesundheitsamt Kelheim warnt vorm Baden

Nachdem mehrere Hunde nach einem Bad in der niederbayerischen Donau krank geworden waren und einer davon starb, sind dem Gesundheitsamt in Kelheim auch Krankheitsfälle von zwei Menschen gemeldet worden. Blaualgenverdacht scheint sich zu bestätigen.

Über dieses Thema berichtet: BAYERN 3-Nachrichten am .

Im Landkreis Kelheim sind mehrere Hunde nach einem Bad in der Donau krank geworden. Ein Hund ist sogar verendet, hatte das Gesundheitsamt am Dienstag mitgeteilt. Nun sind wohl auch Menschen erkrankt.

Zwei Menschen wohl in Donau vergiftet

Dem Kelheimer Gesundheitsamt seien Krankheitsfälle von zwei Menschen gemeldet worden, wie es hieß. Es hätten sich Personen gemeldet, die von Symptomen einer Blaualgen-Vergiftung berichteten, so das Amt.

Beide Betroffene waren demnach kürzlich im Rahmen einer Bootsfahrt zwischen Vohburg und Kelheim längere Zeit im Wasser – und litten hinterher an typischen Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Sie seien aber zwischenzeitlich wieder genesen.

Verdacht: Blaualgenblüte in der Donau

Damit erhärtet sich der Verdacht einer Blaualgenblüte in der Donau weiter. Das Gesundheitsamt am Landratsamt Kelheim hat inzwischen Ergebnisse von Wasserproben aus der Donau vorgelegt. Demnach wurden tatsächlich Cyanobakterien, auch Blaualgen genannt, nachgewiesen.

Laut Behörde gibt es aber keinen Hinweis auf ein massenhaftes Vorkommen von giftigen Blaualgen. Ein Zusammenhang mit den Erkrankungen von den zwei Wassersportlern, die sich beim Gesundheitsamt gemeldet hatten, könne dennoch nicht ausgeschlossen werden. Das Gesundheitsamt Kelheim rät deshalb bis auf weiteres vom Baden in der Donau ab, das gilt auch für Tiere, insbesondere für Hunde.

Wasserqualität in Flüssen kann sich schnell ändern

Bisher wurden im Zusammenhang mit der Donau nur Erkrankungsfälle im Landkreis Kelheim bekannt. Donauabwärts wurden bisher keine Erkrankungsfälle gemeldet. Laut Behörden werden im Sommer regelmäßig an mehreren Stellen Wasserproben entnommen. Allerdings weisen die Landratsämter auch darauf hin, dass sich bei einem Fließgewässer die Wasserqualität in sehr kurzer Zeit erheblich ändern kann, so dass z.B. auch ein dem Anschein nach unauffälliges Probeergebnis falsche Sicherheit suggerieren könnte.

Mit steigenden Temperaturen vermehren sich Blaualgen in Gewässern. Sie bilden Gifte, die für Menschen und Tiere gefährlich werden können.

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