Am 7. Januar 2026 hatten bislang Unbekannte den Cyberangriff auf die Kreisklinik Roth in Mittelfranken gestartet. Die Leitung des Krankenhauses ließ daraufhin vorsorglich die Internetverbindung trennen. Nun ist das Krankenhaus wieder online erreichbar.
Keine sensiblen Daten abgeflossen
Der Angriff auf die Systeme sei in einer frühen Phase entdeckt und gestoppt worden, teilten Landratsamt und Klinik am Freitag mit. Die "IT-forensische Auswertung und zusätzliche Härtung der Systeme" hätten laut Experten eine Abschottung erfordert, um die Sicherheit der Patientenversorgung zu gewährleisten, heißt es weiter. So sei eine Beschädigung der zentralen IT-Infrastruktur verhindert worden und es seien keine sensiblen Daten abgeflossen.
Die Patientenversorgung sei zu keiner Zeit beeinträchtigt gewesen. Vorübergehend wurde allerdings die Notaufnahme an der Kreisklinik am 7. Januar 2026 geschlossen, Notfallpatienten wurden in umliegende Kliniken gebracht.
Landeskriminalamt ermittelt
Laut Klinikleiterin Nadine Ortner sei die Zusammenarbeit mit "unseren Beratern, externen IT-Dienstleistern sowie den bayerischen Strafverfolgungs- und IT-Sicherheitsbehörden" hervorragend gelaufen. Das Landeskriminalamt hatte die Ermittlungen übernommen. Zu den Tätern gab es bislang keine Aussagen.
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