Vor das beschädigte Schaufenster wurden Sperrholzplatten angebracht.
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Nach Explosion in Augsburg: Geschäfte sind wieder geöffnet

Nach Explosion in Augsburg: Geschäfte sind wieder geöffnet

In der Nacht auf Mittwoch war beim Augsburger Hauptbahnhof mutmaßlich eine Handgranate explodiert und hatte Häuserfassaden beschädigt. Am Tag danach haben die Läden wieder geöffnet. Derweil hat das Landeskriminalamt die Ermittlungen übernommen.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten aus Schwaben am .

Einen Tag nach der Explosion direkt gegenüber vom Augsburger Hauptbahnhof sind die dortigen Geschäfte wieder geöffnet. Die beschädigte Scheibe einer Drogerie ist vorübergehend mit Holzplatten und Panzertape repariert, die Scheibe des Juweliers ist laut Besitzer aus Panzerglas - dort sind auch noch die Löcher zu sehen, die die gestrige Explosion hinterlassen hat. Die Scheiben der Häuserfassaden der gegenüberliegenden Passage werden untersucht und auch hier kaputte Isolierscheiben ausgetauscht, wie am Kundencenter der AVV.

Nach Explosion: LKA übernimmt die Ermittlungen

Laut Pressesprecher der Polizei Augsburg laufen die Ermittlungen weiterhin in alle Richtungen und auf Hochtouren, sogar bis in die vergangene Nacht. Der Fall wird nun an das Landeskriminalamt (LKA) übergeben.

Weitere Informationen zum explodierten Gegenstand - mutmaßlich eine Handgranate - oder den Tätern wollte die Polizei aufgrund des laufenden Ermittlungsverfahrens nicht preisgeben. Die Aufnahmen der Überwachungskameras werden derzeit ausgewertet. Auch die Schadenshöhe sei noch nicht bekannt. Die Jugendlichen, die am Tatort waren und ein Knalltrauma erlitten haben, werden als Zeugen vernommen.

Stundenlange Sperrungen am Augsburger Hbf

Die Explosion hatte sich in der Nacht auf Mittwoch (02.09.) ereignet. Weil zudem ein verdächtiger Gegenstand aufgetaucht war, wurde der Bahnhof zeitweise geräumt und gesperrt. Sowohl Züge als auch Busse und Straßenbahnen fuhren einige Zeit lang nicht. Um welchen letztlich ungefährlichen Gegenstand es sich gehandelt hat und ob ein Zusammenhang mit der Explosion besteht, ist derzeit nicht bekannt.

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