Ein Stacheldrahtzaun (Symbolbild).
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Ein 30-Jähriger soll das Gartentor seines Nachbarn unter Strom gesetzt haben (Symbolbild).
Bildrechte: BR/Johanna Schlüter
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Nachbarschaftsstreit eskaliert: Gartentor unter Strom gesetzt

Nachbarschaftsstreit eskaliert: Gartentor unter Strom gesetzt

Im niederbayerischen Vilshofen hat ein Nachbarschaftsstreit bizarre Züge angenommen. Ein 30-Jähriger brachte am Gartentor seines Nachbarn Stacheldraht an und verkabelte diesen mit einem Stromverteilerkasten. Verletzt wurde niemand.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten aus Niederbayern am .

Ein Nachbarschaftsstreit ist in Vilshofen im Landkreis Passau eskaliert. Wie die Polizei mitteilte, soll ein 30-Jähriger das Gartentor seines 79-jährigen Nachbarn mit einer Spannung von 230 Volt unter Strom gesetzt haben. Er hatte es mit einem Stacheldraht umwickelt und diesen mit einem Stromverteilerkasten verkabelt.

Zielperson bemerkte die Manipulation am Gartentor

Der 79-Jährige bemerkte die Stromfalle am gestrigen Dienstag und verständigte die Polizei. Die Beamten hätten vor Ort den Kabelverlauf nachverfolgt und dabei festgestellt, dass die Endung tatsächlich im Stromverteilerkasten des Tatverdächtigen endete. Da die Vorrichtung rechtzeitig entdeckt wurde, gab es keine Verletzten. Die Polizisten klemmten die Stromkabel ab.

Nicht die erste Aktion des Täters

Schon im Vorfeld war das Gartentor des 79 Jahre alten Nachbarn im Visier des mutmaßlichen Täters. Es war mit Waschbetonplatten und weiteren Utensilien unpassierbar gemacht worden, wie es von der Polizei heißt. Schließlich soll der Mann das Tor auch noch mit einer Kette und einem Schloss versperrt haben.

Der 30-jährige Mann muss sich nun unter anderem wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch verantworten. Das genaue Motiv der Tat ist noch unklar. Die Polizei ermittelt.

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