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Newcastle-Krankheit: Behörden lassen 100.000 Legehennen töten

Newcastle-Krankheit: Behörden lassen 100.000 Legehennen töten

Nach dem Nachweis der Newcastle-Krankheit auf einer Großfarm im Landkreis Erding sind 100.000 Legehennen gekeult worden. Die Behörden weiten die Schutz- und Überwachungszone aus, zahlreiche Betriebe werden nun kontrolliert.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio am .

Die Behörden haben nach dem Ausbruch einer Viruskrankheit auf einer großen Hühnerfarm im Landkreis Erding 100.000 Legehennen töten lassen. Die bereits am vergangenen Freitag eingerichteten Schutz- und Überwachungszonen wurden vergrößert, wie das Landratsamt Erding mitteilte.

In der engeren Schutzzone sollen nun sämtliche 120 Bauernhöfe und Betriebe kontrolliert werden, auf denen Hühner gehalten werden. In der größeren Überwachungszone sollen weitere Betriebe kontrolliert werden.

Tötung der Tiere bei Ausbruch der Newcastle-Krankheit vorgeschrieben

Auf der Hühnerfarm war vergangene Woche die Newcastle-Krankheit festgestellt worden, eine auch als "atypische Geflügelpest" bekannte Virusinfektion, die Hühner und Puten befällt. Der Erreger ist unter dem Kürzel APMV-1 bekannt. Tritt die Newcastle-Krankheit auf, ist die sogenannte Keulung der Tiere in dem betreffenden Betrieb rechtlich vorgeschrieben. 

Landesamt: Für Menschen ungefährlich

Für Menschen ist der Erreger laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit nicht gefährlich. Die Überwachungszone liegt zum größten Teil im Landkreis Erding, ein sehr viel kleinerer Teil ist in den Nachbarkreisen Landshut und Freising.

Das Erdinger Landratsamt rief Geflügelhalter auf, sich beim örtlichen Veterinäramt zu melden, wenn sie bei ihren Tieren Zeichen einer Erkrankung feststellen. Die Newcastle-Krankheit ist nicht identisch mit der landläufig als Vogelgrippe bekannten Geflügelpest, kann jedoch ebenso große Bestände dahinraffen.

Mit Informationen von dpa.

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