Der Bodensee, der Brombachsee, die Isar, die Donau: Bayerns Gewässer verlieren jeden Tag Wasser. Der Grund dafür ist die andauernde Hitze, das Wasser verdunstet schnell. Dazu kommen fehlende Schneeschmelze und ausbleibender Regen. Am Bodensee etwa können Boote nicht mehr an Land anlegen.
BR24 berichtet live um 16 Uhr. Mit dabei: der Hydrologe Prof. Harald Kunstmann von der Uni Augsburg, BR-Korrespondenten vor Ort und Pila Bossmann vom ARD-Wetterkompetenzzentrum.
Niedrigwasser aktuell an zahlreichen deutschen Flüssen
Nach Angaben der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) führen deutsche Flüsse derzeit an vielen Stellen Niedrigwasser. Regenschauer lassen die Wasserstände nur kurz steigen. "Insgesamt überwiegt die weiterhin sinkende Tendenz", heißt es in einem Bericht.
Laut dem Informationssystem Niwis wiesen am Freitag rund 44 Prozent der Messstellen im Rhein extrem niedriges Wasser aus, 16 Prozent in der Elbe und circa 78 Prozent der Donau-Messstellen. Angesichts der niedrigen Wasserpegelstände des Rheins hat Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) für Donnerstag eine Fachkonferenz in Bonn einberufen.
Güterschifffahrt in Bayern teils eingeschränkt
Auch in Bayern hat das Niedrigwasser gravierende Folgen – die Güterschifffahrt in Niederbayern und der Oberpfalz etwa ist eingeschränkt. Der nicht ausgebaute Donau-Abschnitt zwischen Straubing und Vilshofen ist laut der Bayernhafen-Gruppe besonders betroffen. Dort können aktuell nur Schiffe mit weniger Ladung fahren – etwa in den Häfen in Regensburg und Passau.
Mit Informationen von AFP und dpa
Das ist die Europäische Perspektive bei BR24.
"Hier ist Bayern": Der BR24 Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!
