Einsatzkräfte vor dem Hotel in Weibersbrunn.
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Der Verdacht auf einen Norovirus-Ausbruch in einem Hotel in Weibersbrunn hat gestern Abend zu einem Großeinsatz von Rettungskräften geführt.
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Der Verdacht auf einen Norovirus-Ausbruch in einem Hotel in Weibersbrunn hat gestern Abend zu einem Großeinsatz von Rettungskräften geführt.

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Norovirus-Verdacht in unterfränkischem Hotel nicht bestätigt

Norovirus-Verdacht in unterfränkischem Hotel nicht bestätigt

In einem Hotel in Weibersbrunn haben am Mittwochabend zahlreiche Gäste plötzlich starke Magen-Darm-Symptome gezeigt. Der Verdacht der Rettungskräfte: Norovirus. Dieser hat sich laut Gesundheitsamt nicht bestätigt. Die Ursachenforschung geht weiter.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten aus Mainfranken am .

Es sind vor allem Reisegruppen, die in dem Hotel im Spessart, unweit der Autobahn, unterkommen. Am Mittwochabend klagten plötzlich mehrere Gäste über die gleichen Symptome: Übelkeit, Durchfall und Erbrechen. Aus der zunächst unklaren Lage wurde schnell ein Großeinsatz: Rettungswagen, Notärztinnen und Notärzte sowie ein Einsatzleiter machten sich auf den Weg nach Weibersbrunn im Landkreis Aschaffenburg. Der Verdacht: ein Norovirus-Ausbruch.

Medizinischer Großeinsatz - 31 Erkrankte

Wie die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain (ILS) BR24 mitteilt, waren in dem Hotel rund 150 Gäste untergebracht. 31 von ihnen litten unter Magen-Darm-Beschwerden. Der Einsatz lief zunächst unter dem Stichwort "Massenanfall von Verletzten und Erkrankten", die Leitstelle verstärkte ihren Dienst, umliegende Krankenhäuser wurden vorsorglich informiert.

Vor Ort untersuchten Rettungsdienst und Notärztinnen und Notärzte alle Betroffenen. Die Patientinnen und Patienten wurden medizinisch versorgt, unter anderem mit Infusionen gegen Flüssigkeitsverlust. Nach Angaben des leitenden Notarztes waren die Symptome jedoch vergleichsweise mild: Niemand musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Entwarnung durch das Gesundheitsamt

Der Verdacht auf einen Norovirus-Ausbruch ist unbegründet, wie das Gesundheitsamt Aschaffenburg mitteilt: "Zum aktuellen Stand kann der Verdacht auf das Norovirus nicht bestätigt werden. Das Ergebnis der eingeschickten Proben steht noch aus und wird im Laufe der nächsten Woche erwartet", heißt es in der Pressemitteilung. Die Ursache des Ausbruchs werde aktuell ermittelt.

Für die Patientinnen und Patienten wurden keine Quarantänemaßnahmen angeordnet. Vielmehr hätten sich bei einigen Betroffenen die Symptomatik bereits deutlich verbessert. Das Gesundheitsamt war auch heute nach eigenen Angaben nochmal vor Ort. Im Hotel werden die vom Gesundheitsamt vorgeschlagenen zusätzlichen Hygienemaßnahmen ergriffen. Es bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung. Grundsätzlich sollten unabhängig von der aktuellen Lage immer die allgemeingültigen Hygieneregeln eingehalten werden.

Was Noroviren so ansteckend macht

Noroviren gehören zu den häufigsten Auslösern akuter Magen-Darm-Infektionen. Schon kleinste Mengen des Erregers können eine Erkrankung verursachen. Die Viren verbreiten sich leicht von Mensch zu Mensch, etwa über Hände, gemeinsam genutzte Gegenstände oder verunreinigtes Essen und Wasser. Besonders in Gemeinschaftseinrichtungen wie Hotels, Schulen oder Pflegeheimen können sich Infektionen innerhalb kurzer Zeit ausbreiten.

Im Video: Norovirus-Verdacht: Großeinsatz in Hotel in Unterfranken

Norovirus-Verdacht: Großeinsatz in Hotel in Unterfranken
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Norovirus-Verdacht: Großeinsatz in Hotel in Unterfranken

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