Ein Busfahrer sitzt in einem Bus. (Symbolbild)
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Während der Fahrt auf der A8 bei Weyarn wird der Fahrer eines Reisebusses bewusstlos. (Symbolbild)
Bildrechte: dpa-Bildfunk/Marcus Brandt
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Notfall auf A8: Busfahrer bewusstlos, Reiseleiterin stoppt Bus

Notfall auf A8: Busfahrer bewusstlos, Reiseleiterin stoppt Bus

Glück im Unglück für eine japanische Reisegruppe: Während der Fahrt auf der A8 bei Weyarn in Oberbayern wird der Fahrer ihres Reisebusses bewusstlos. Eine schnelle Reaktion der Reiseleiterin verhindert Schlimmeres.

Über dieses Thema berichtet: Bayern-1-Nachrichten am .

Durch das Eingreifen einer japanischen Reiseleiterin konnte vermutlich ein schwerer Busunfall auf der A8 bei Weyarn im Landkreis Miesbach verhindert werden. Nachdem der Busfahrer das Bewusstsein verloren hatte, übernahm die Frau das Steuer und lenkte das Fahrzeug mit 22 Reisenden auf den Standstreifen. Das berichtet die zuständige Autobahnpolizei in Holzkirchen.

Bus war in Richtung Salzburg unterwegs

Demnach war der Reisebus auf der A8 in Richtung Salzburg unterwegs, als der 57-jährige polnische Busfahrer am Morgen des Pfingstsonntag das Bewusstsein verlor. Die 63-jährige Reiseleiterin der japanischen Reisegruppe reagierte sofort und übernahm offenbar noch im Stehen das Steuer des Reisebusses. Ihr gelang es, das Fahrzeug auf den Standstreifen zu lenken. Dort touchierte das Fahrzeug zwar noch die Leitplanke, kam aber schließlich zum Stehen.

Busfahrer im Krankenhaus

Der Busfahrer wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht, die Reiseleiterin wurde leicht verletzt, musste jedoch nicht in eine Klinik. Die 22 Mitglieder der Reisegruppe blieben allesamt unverletzt. Ein Ersatzfahrer holte schließlich Bus und Fahrgäste auf der Autobahn ab.

Behinderungen im Pfingstreiseverkehr

Die Autobahn wurde wegen des Einsatzes zahlreicher Rettungskräfte - auch ein Rettungshubschrauber war alarmiert worden - zwischenzeitig gesperrt und es kam zu Staus im Pfingstreiseverkehr.

Nach rund einer Stunde konnte die Unfallstelle geräumt und die Autobahn wieder freigegeben werden. Den Sachschaden beziffert die Polizei auf rund 30.000 Euro.

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