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Pfefferspray gegen Wasserpistole: Großeinsatz im Schulbus

Pfefferspray gegen Wasserpistole: Großeinsatz im Schulbus

Von einem Mädchen im Schulbus versprühtes Pfefferspray hat am Mittwochnachmittag einen Großeinsatz in Nußdorf am Inn ausgelöst. Ein Schüler wurde verletzt, weitere Kinder klagten über Atemwegsbeschwerden.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio am .

Es begann mit harmlosem Unfug: Nach Angaben der Polizei spritzte ein Schüler, in Nußdorf am Inn, ein Mädchen im Bus mit einer Wasserpistole an. Daraufhin soll die Schülerin ein Tierabwehrspray gezogen und dem Buben ins Gesicht gesprüht haben. Der Junge erlitt Schmerzen sowie Schwellungen an Augen und Gesicht. Andere Schüler klagten über Atemwegsbeschwerden.

Der Busfahrer ließ alle Insassen an einer Haltestelle aussteigen und verständigte den Rettungsdienst. Weil die Lage zunächst unklar war, rückte ein Großaufgebot an. Schwere Verletzungen stellten die Einsatzkräfte nicht fest.

Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung

Die mutmaßliche Täterin entfernte sich vom Ort des Geschehens, konnte aber später von der Polizei identifiziert werden. Nun wird gegen sie wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Laut Polizei ist sie bereits strafmündig; ein Alter wurde nicht genannt.

Erst im März hatte ein 15-Jähriger an einer Mittelschule im Kreis Freyung-Grafenau Pfefferspray versprüht. Elf Mitschüler waren damals wegen Augenreizungen ins Krankenhaus gekommen.

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