Die Polizei in der Oberpfalz warnt vor der sogenannten "Autobahngold"-Betrugsmasche. Dabei täuschen Betrüger zum Beispiel an Rasthöfen oder Supermarktparkplätzen eine finanzielle Notlage vor und bitten um Bargeld für Benzin oder die Weiterreise. Als Pfand oder zum Tausch bieten sie vermeintlich teuren Schmuck an – darunter Uhren. Die entpuppen sich dann als minderwertige Imitate. Die Polizei zählte in der jüngsten Vergangenheit mehrere solcher Taten.
25-Jähriger im Kreis Neumarkt betrogen
Bei Dietfurt im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz wurde ein 25-Jähriger Anfang April von einem Unbekannten um 100 Euro fürs Tanken gebeten. Im Gegenzug bekam er als Pfand eine Armbanduhr und einen Ring – beide von geringem Wert, wie sich später herausstellte.
Ein 72-jähriger Deutscher wurde laut Polizei ebenfalls Anfang April auf einem Parkplatz in Tschechien Opfer. Ein unbekannter Täter mit osteuropäischem Aussehen habe ihn angesprochen. Er soll ihm Goldschmuck sowie ein Mobiltelefon angeboten haben. Hierbei wurde er seines eigenen Schmuckkettchens beraubt. Letztlich kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der der Unbekannte den Senior getreten haben und anschließend mit einem Auto mit deutschem Kennzeichen geflüchtet sein soll.
So können sich Betroffene laut Polizei schützen
Die Polizei rät, keine Schmuckstücke oder andere Wertgegenstände von Unbekannten anzunehmen und dafür Bargeld auszuhändigen. Kommt eine Person mit entsprechendem Anliegen auf einen selbst oder jemanden in der Umgebung zu, empfehlen die Beamten, sie zu informieren. Dabei sollte am besten auch das Kennzeichen und der Fahrzeugtyp sowie eine Beschreibung der Beteiligten durchgegeben werden.
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