Am Sonntag, den 14. Juni 2026, rollen wieder tausend Radfahrer gemeinsam durch die Region und die Stadt München
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Archivbild: Radsternfahrt des ADFC im Jahr 2025
Bildrechte: picture alliance / SZ Photo | Robert Haas
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Radsternfahrt: Wo es am Sonntag in München eng werden könnte

Radsternfahrt: Wo es am Sonntag in München eng werden könnte

Am Sonntag werden in und um München wieder tausende Radfahrer unterwegs sein: Die Sternfahrt des ADFC ist das größte Rad-Event im Großraum München und gleichzeitig eine Demonstration für sicheren Fahrradverkehr. Ziel der Fahrten ist der Königsplatz.

Über dieses Thema berichtet: BR24 TV am .

Sichere Fahrradwege, ein lückenloses Radwegnetz und geschützte Kreuzungen: Das sind nur ein paar der Forderungen des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) in München. Die Sternfahrt, die Sonntag unter dem Motto "Die Zukunft fährt Rad!" stattfindet, soll auf diese und andere wichtige Punkte aufmerksam machen. Insgesamt 14 polizeibegleitete Rad-Demozüge aus der gesamten Metropolregion und der Stadt München radeln auf autofreien Straßen zur zentralen Kundgebung auf dem Königsplatz.

Umfangreiche Verkehrsbehinderungen erwartet

Die Radlerinnen und Radler starten an unterschiedlichen Punkten in Oberbayern, Schwaben und auch in München. Teile der Strecken sind bereits ab 9 Uhr betroffen: Die Polizei sperrt den Verkehr für die Dauer der jeweiligen Fahrten. Auch in der Münchner Innenstadt kann es vor allem zur Abschlusskundgebung rings um den Königsplatz zu erheblichen Behinderungen kommen – auch noch nach Abschluss der Veranstaltung gegen 17 Uhr.

Polizei: Auto stehen lassen

Als Erstes starten zwischen neun und zehn Uhr die Sternfahrten in Augsburg, Freising und Rosenheim. Später folgen dann Petershausen, Markt Schwaben, Wolfratshausen, Holzkirchen, Grafing, Tutzing und Herrsching. Alle Treffpunkte und Abfahrtszeiten hat die Polizei zusammengefasst (externer Link). Im Stadtgebiet München gibt es weitere Treffpunkte für Demozüge durch die Innenstadt.

Die Polizei rät, die Routen der Fahrraddemos für die eigenen Fahrten einzuplanen, wenn möglich das Auto stehen zu lassen oder mehr Zeit einzuplanen.

Sternfahrt des ADFC: Radwege endlich priorisieren

Der ADFC fordert mit seiner Sternfahrt, Radwege endlich zu priorisieren. In Zukunft brauche man sichere und durchgängige Wege, damit Menschen jeden Alters selbstständig und klimafreundlich mobil sein können. Das sagt Andreas Schön, 1. Vorsitzender des ADFC München. "Nur mit einer gut ausgebauten Radverkehrsinfrastruktur können Kinder im frühen Alter unbeschwert Fahrrad fahren lernen. Selber in die Pedale treten, mit dem Rad zur Schule fahren und schließlich mit Freunden die ersten Runden drehen – das sind Meilensteine in der Entwicklung von Kindern", so Schön auf der Webseite des ADFC.

Premiere: Münchner Oberbürgermeister demonstriert mit

Höhepunkt sind die gemeinsame Fahrt auf dem Mittleren Ring und der Leopoldstraße, die dafür gesperrt werden. Radlerinnen und Radler treffen dann zur Abschlusskundgebung auf dem Königsplatz zusammen. Oberbürgermeister Dominik Krause wird sich einem Demozug in der Stadt anschließen und das Grußwort bei der Abschlusskundgebung auf der Bühne halten. Vor ihm war kein Münchner Bürgermeister bei der Sternfahrt dabei.

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