Stau im Tunnel  (Archiv- und Symbolbild)
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Der Rückreiseverkehr zum Ende der Sommerferien lässt es auf Bayerns Straßen noch einmal voll werden (Archiv- und Symbolbild).
Bildrechte: picture alliance / Wolfgang Maria Weber
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Rückreiseverkehr: Wo Staus drohen – und was Experten raten

Rückreiseverkehr: Wo Staus drohen – und was Experten raten

Zum Sommerferienende dürfte es auf Bayerns Autobahnen noch einmal voll werden, besonders auf den klassischen Rückreiserouten aus dem Süden. Autofahrer sollten ihre Fahrt gut vorbereiten – und Staus möglichst nicht zu umfahren versuchen.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio am .

Noch ist es auf Bayerns Fernstraßen vergleichsweise ruhig. Das könnte sich aber schon ab heute Nachmittag langsam ändern, sagen Verkehrsexperten. Denn in den nächsten Tagen enden die Sommerferien nicht nur in Bayern, sondern auch in Baden-Württemberg und einigen Bundesländern Österreichs.

A8, A95 und A93 besonders belastet

"Alle Urlauber, die aus dem Süden, sprich Italien, Österreich, Kroatien zurückkommen, fahren natürlich über die 'üblichen verdächtigen' Routen, die A95 und A8 ganz besonders", sagt Frederik Sperber vom ADAC Südbayern. Diese beiden Autobahnen seien besonders stauanfällig."

Die Verkehrsredaktion des BR ergänzt die Liste noch um die A7 bei Füssen und die A93 sowie den Hinweis, dass es auf den bayerischen Autobahnen aktuell 420 aktive Baustellen gäbe. Auch hier drohten somit Staus oder zumindest zähflüssiger Verkehr. Autofahrer sollten daher genügend Geduld mitbringen. Wer seine Rückreise noch planen kann, sollte deshalb möglichst antizyklisch unterwegs sein, sprich: entweder besonders früh oder spät in der Nacht losfahren. So ließen sich die erwarteten Verkehrsspitzen am ehesten vermeiden.

Durchfahrverbote werden kontrolliert

Steht man erst mal im Stau, raten die Verkehrsexperten zum Durchhalten und Verbleib auf der Autobahn. Umfahrungsversuche seien nur selten schneller, außerdem gäbe es entlang der besonders belasteten Autobahnen mittlerweile viele Ausfahrts- und Durchfahrtsverbote, so Sperber (externer Link). Dadurch werde die vermeintliche Abkürzung dann nicht nur länger, sondern auch teurer, denn die Polizei hat angekündigt, ihre Kontrollen der Durchfahrtsverbote "lageangepasst" durchzuführen. Bei Staus auf der Autobahn dürfte daher auch mehr kontrolliert werden.

Navigationsgeräte kennen nicht alle Sperren

Besonders häufig gibt es solche Durchfahrtsverbote laut ADAC entlang der A8. Aber auch an der A93, der A7 und an der Bundesstraße 2 im Landkreis Garmisch-Partenkirchen bestehen Beschränkungen für den Durchreiseverkehr. Allerdings berücksichtige nicht jedes Navigationsgerät diese Einschränkungen, der Verbleib auf der Autobahn sei daher die deutlich sicherere Variante.

Rastanlagen auf Ansturm vorbereitet

Gut vorbereitet auf das anstehende Rückreisewochenende scheinen die Rastanlagen entlang der bayerischen Fernstraßen. Ein Sprecher der "Tank & Rast Gruppe" erklärte dem BR, dass Waren- und Personalplanung vorausschauend angepasst worden seien, um allzu lange Wartezeiten zu vermeiden. Auch rechne man nicht mit Engpässen an den Zapfsäulen.

Verkehrsexperte Sperber rät dennoch, "vollgetankt bzw. mit geladenen Akkus" die Heimreise anzutreten. Auch ausreichend Getränke und Proviant seien auf langen Reisen wichtig.

Kaum Probleme bei Bahn und Flugzeugen erwartet

Keine größeren Probleme, aber sehr wohl erhöhtes Passagieraufkommen erwartet die BR-Verkehrsredaktion bei Bahn- und Flugreisenden. Bei der Bahn sei eine Sitzplatzreservierung auf besonders stark frequentierten Routen ratsam.

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