Stundenlange Schneefälle haben den Start in die neue Woche vielerorts durcheinandergewirbelt und Franken in eine weiße Winterlandschaft verwandelt. Während sich Tausende Schüler über geschlossene Schulen und Spaß im Schnee freuten, ärgerten sich Pendler über ausgefallene Busse und Stadtbahnen.
Wie ist aktuell die Wetterlage in Franken? Darüber spricht BR24 um 16 Uhr mit BR-Korrespondent Ralph Wege in Unterfranken und BR-Reporterin Uschi Schmidt in Mittelfranken. Tim Staeger vom ARD-Wetterkompetenzzentrum gibt einen Ausblick auf die kommenden Tage. Schneit es weiter oder wird das Wetter wieder besser? Den Livestream finden Sie oben eingebettet über diesem Artikel.
An vielen Schulen kein Präsenzunterricht
Statt in die Schule ging es für viele Schülerinnen und Schüler am Montagmorgen hinaus in den Schnee zum Toben und Schlittenfahren. Nach den starken Schneefällen fiel vor allem in Franken der Präsenzunterricht aus. Die Behörden begründeten die Entscheidung mit nicht sicheren Schulwegen.
In vielen Fällen wurden Notbetreuungen eingerichtet. Kein Präsenzunterricht bedeutet allerdings nicht unbedingt, dass der Unterricht ausfällt. Die Schulleitungen entscheiden eigenständig, ob der Unterricht etwa per Videokonferenz erfolgt oder Arbeitsblätter zu bearbeiten sind.
Probleme auf Straßen und im Nahverkehr
Vor allem in den drei fränkischen Regierungsbezirken hatte es seit Sonntagabend kräftig geschneit. In Mittelfranken wurden bei Glätteunfällen mehrere Menschen verletzt. Teils wurden Autobahnen stundenlang gesperrt.
Die Deutsche Bahn meldete für den Raum Nürnberg witterungsbedingte Verspätungen und Ausfälle im S-Bahn-Verkehr. Die Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH stellte am Montagmorgen den öffentlichen Nahverkehr in der Mainstadt ein.
Mit Informationen von dpa
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