Schmelzender Schnee auf gefrorenen Böden hat in Greding im Landkreis Roth Überschwemmungen verursacht. Feuerwehrleute bauten vor dem Zaun eines Grundstücks Hochwasser-Schutzelemente auf, um weiteres Wasser von dem Haus fernzuhalten; davor war es schon in den Keller gesickert.
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Einsatzkräfte rechnen mit weiteren Einsätzen
Die anderen Häuser blieben dank der Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk verschont. 60 Einsatzkräfte waren in der Nacht von Sonntag auf Montag in den Ortsteilen Attenhofen und Herrnsberg im Einsatz. Und die Arbeit ist noch nicht vorbei: "Wir gehen stark davon aus, dass in den nächsten Tagen noch deutlich mehr Wasser kommt", so Thomas Mendl, stellvertretender Feuerwehrkommandant. Der Schnee wird wohl weiter tauen und der gefrorene Boden kann das Wasser nicht aufnehmen. "Und dann soll es in den kommenden Tagen noch viel regnen. Das ist für uns eher schlecht."
Experten warnen vor Hochwasser
In ganz Bayern könnten die Wassermengen wetterbedingt in den kommenden Tagen zunehmen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erklärt das Kältehoch für beendet, dafür soll es nun nass und windig werden. Schneeschmelze und Regen haben Folgen: Laut dem länderübergreifenden Hochwasserportal (LHP) des Bayerischen Landesamts für Umwelt (LfU) liegen aktuell in Bayern, besonders in Franken, Hochwasserwarnungen vor. Auch das LHP verweist auf das Tauwetter und schreibt: "Ab Mittwoch weitet sich die Hochwassergefahr in Franken voraussichtlich auf weitere Gebiete aus."
Bayernkarte: Hochwasserwarnungen des LfU
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