Zollbeamte stehen bei einer Kontrolle vor einem Polizeifahrzeug.
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Ermittler hatten den Mann bereits seit Jahren im Visier, hieß es vom Zoll.
Bildrechte: dpa-Bildfunk/Julian Stratenschulte
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Ermittler hatten den Mann bereits seit Jahren im Visier, hieß es vom Zoll.

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Schwarzarbeit: Dachdecker soll Millionenschaden verursacht haben

Schwarzarbeit: Dachdecker soll Millionenschaden verursacht haben

Ein Dachdecker soll in Bayern und Baden-Württemberg Firma um Firma gegründet, Schwarzarbeiter beschäftigt und dadurch einen Millionenschaden verursacht haben. Jahrelang haben die Ermittler ihn im Visier. Jetzt sitzt der Mann in U-Haft.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio am .

Weil er jahrelang Schwarzarbeiter beschäftigt und einen Schaden in Millionenhöhe verursacht haben soll, ist ein Dachdeckerunternehmer aus dem Kreis Günzburg in Untersuchungshaft genommen worden.

Vorwurf: Scheinfirmen unter den Namen von Strohleuten

Der Mann soll in den vergangenen Jahren mehrere Scheinfirmen gegründet haben. An verschiedenen Orten – in Bayern und auch in Baden-Württemberg. Dabei nutzte er die Namen von Strohleuten aus seiner eigenen Familie.

Die Ermittler gehen davon aus, dass er den Geschäftsbetrieb jeweils selbst geleitet hat. In diesem Zuge soll er Arbeitnehmer beschäftigt, aber Sozialversicherungsbeiträge veruntreut und vorenthalten haben.

Zoll spricht von 2,8 Millionen Euro Schaden

Bevor die Behörden ihm auf die Schliche kamen, soll er die Scheinfirmen wieder vom Markt genommen haben. Wie ein Sprecher des Zolls sagte, hatten Ermittler den Mann bereits seit Jahren im Visier.

Den Angaben nach entstand ein Schaden von insgesamt 2,8 Millionen Euro.

Mit Material von dpa.

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