Weil er jahrelang Schwarzarbeiter beschäftigt und einen Schaden in Millionenhöhe verursacht haben soll, ist ein Dachdeckerunternehmer aus dem Kreis Günzburg in Untersuchungshaft genommen worden.
Vorwurf: Scheinfirmen unter den Namen von Strohleuten
Der Mann soll in den vergangenen Jahren mehrere Scheinfirmen gegründet haben. An verschiedenen Orten – in Bayern und auch in Baden-Württemberg. Dabei nutzte er die Namen von Strohleuten aus seiner eigenen Familie.
Die Ermittler gehen davon aus, dass er den Geschäftsbetrieb jeweils selbst geleitet hat. In diesem Zuge soll er Arbeitnehmer beschäftigt, aber Sozialversicherungsbeiträge veruntreut und vorenthalten haben.
Zoll spricht von 2,8 Millionen Euro Schaden
Bevor die Behörden ihm auf die Schliche kamen, soll er die Scheinfirmen wieder vom Markt genommen haben. Wie ein Sprecher des Zolls sagte, hatten Ermittler den Mann bereits seit Jahren im Visier.
Den Angaben nach entstand ein Schaden von insgesamt 2,8 Millionen Euro.
Mit Material von dpa.
Das ist die Europäische Perspektive bei BR24.
"Hier ist Bayern": Der BR24 Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!
