Einsatzkräfte bergen verunfallten 69jährigen am Weißensee
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Aufwändige Rettung eines abgestürzten Wanderers am Weißensee in Füssen
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Aufwändige Rettung eines abgestürzten Wanderers am Weißensee in Füssen

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Aufwändige Rettungsaktion: Wanderer stürzt am Weißensee-Ufer ab

Aufwändige Rettungsaktion: Wanderer stürzt am Weißensee-Ufer ab

Ein Wanderer ist im Ostallgäu in steilem Gelände am Ufer des Weißensees abgestürzt und schwer verletzt worden. Mehrere Einsatzkräfte waren an der Rettung beteiligt. Für einen Wanderer auf der Schwäbischen Alb kam dagegen jede Hilfe zu spät.

Über dieses Thema berichtet: BAYERN 3-Nachrichten am .

Im Ostallgäu ist ein Wanderer in steilem Gelände am Ufer des Weißensees bei Füssen abgestürzt und schwer verletzt worden. Der 69-jährige Wanderer war in einem weglosen Gelände des Südufers unterwegs, als er stürzte. An der Rettung waren mehrere Einsatzkräfte der Bergwacht, Wasserwacht und Polizei sowie Notarzt und Sanitäter beteiligt.

Schwieriger Rettungseinsatz am Weißensee

Eine zufällig vor Ort befindliche Bergretterin aus Pfronten versuchte umgehend zur Einsatzstelle zu gelangen, wie die zuständige Bergwacht Füssen mitteilte. Die Einsatzkräfte vor Ort kamen hinzu und übernahmen anschließend die Erstversorgung sowie die Bergung des Patienten. Aufgrund der schweren Verletzungen des Mannes und des steilen Geländes gestaltete sich die Bergung als sehr aufwändig. Für den Transport wurde die Wasserwacht Weißensee hinzugezogen, die den verunfallten Wanderer auf die Nordseite des Sees brachte. Von dort wurde er mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Kempten geflogen.

Toter bei Wanderung in Baden-Württemberg

Ein tragisches Ende fand dagegen die Wanderung eines 61-Jährigen auf der Schwäbischen Alb: In der schwer zugänglichen Falkensteiner Höhle ist der Wanderer nach einem medizinischen Notfall gestorben. Wie der Bürgermeister der Stadt Grabenstetten mitteilte, war der 61-Jährige mit einer Gruppe bereits rund 1.300 Meter tief in die Höhle im Kreis Reutlingen geklettert, als der Notfall eintrat. Hinweise auf Fremdverschulden hätten sich nicht ergebener, teilte die Polizei mit.

Die Begleiter des Mannes und die Tourguides konnten die Höhle nach einem aufwendigen Rettungseinsatz selbst und unverletzt verlassen. Die Bergung der Leiche wird den Angaben nach noch mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Die Höhle in Grabenstetten ist nur zu Fuß über unwegsames Gelände zu erreichen. Allein der Weg zum verstorbenen Wanderer soll etwa eineinhalb Stunden in Anspruch genommen haben. Im Innern gibt es zudem keinen Funkempfang.

Mit Informationen der dpa

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