Große Erleichterung bei vielen Bahnpendlern: Seit 1. August rollen wieder Züge zwischen Nürnberg und Regensburg. Nach sechs Monaten Generalsanierung der Bahnstrecke ist die Zeit der Ersatzbusse vorbei. "Ich bin sehr erleichtert. Gestern hätte ich noch einen Umweg fahren müssen", meinte eine Frau. "Wir sind froh, dass wir nicht so viel Schienenersatzverkehr fahren müssen", fügte ein Fahrgast aus Chemnitz auf dem Weg in den Sommerurlaub hinzu. Und ein Pendler freut sich vor allem, dass er schneller ans Ziel kommt: "Die Strecke über Schwandorf bist Du ja fast eine Stunde länger gefahren", sagte er.
Dreistelliger Millionenbetrag eingespart
Seit dem 2. Februar war die Strecke Nürnberg-Regensburg für die erste Korridorsanierung der DB InfraGO AG in Bayern gesperrt. Unter anderem hat die Bahn über 100 Kilometer Gleise, über 100 Kilometer Oberleitung mit 1.300 Masten ausgetauscht sowie an 20 Bahnhöfen Bahnsteige, Aufzüge und Beleuchtung modernisiert. 1,4 Milliarden Euro sollte das Bauvorhaben ursprünglich kosten. Am Ende konnte die Bahn ihre Kostenprognose um einen dreistelligen Millionenbetrag senken. Schon seit 31. Juli fahren Güterzüge. Seit 1. August können auch Reisende wieder zwischen Nürnberg und Regensburg mit dem Zug fahren. Ursprünglich sollte die Strecke schon am 10. Juli wiedereröffnet werden.
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