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Stichwahl in Augsburg - abgewählte Bürgermeister im Allgäu
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Stichwahl in Augsburg - abgewählte Bürgermeister im Allgäu

Stichwahl in Augsburg - abgewählte Bürgermeister im Allgäu

In Augsburg wird in zwei Wochen noch einmal gewählt, Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) tritt dann gegen Florian Freund (SPD) an. Auch in Kempten geht es in die Stichwahl. Andere Bürgermeister wurden gleich abgewählt.

Über dieses Thema berichtet: Mittags in Schwaben am .

Nur 34 Prozent der Stimmen waren es für die Augsburger Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU). Ihr Gegenkandidat kommt wie vor sechs Jahren von der SPD, Florian Freund holte knapp 20 Prozent der Stimmen. Es habe nicht viele öffentlichkeitswirksame, gute Nachrichten gegeben, meint Oberbürgermeisterin Weber zu den Gründen, warum sie nicht so gut abgeschnitten hat. Als Beispiel nannte sie die teure Theatersanierung – die Kosten belaufen sich inzwischen auf über 400 Millionen Euro.

Kemptens Oberbürgermeister Thomas Kiechle (CSU) muss ebenfalls in die Stichwahl, er erhielt im ersten Anlauf nur knapp 37 Prozent. Gegenkandidat ist dann Christian Schoch von den Freien Wählern, er kam auf 31 Prozent.

Schwabens jüngster Oberbürgermeister

In Günzburg gibt es weiter einen SPD-Oberbürgermeister. Nachfolger von Gerhard Jauernig, der nicht mehr angetreten war, wurde Michael Jahn. Er ist mit 30 Jahren Schwabens jüngster Oberbürgermeister und möglicherweise sogar der jüngste in Bayern.

In Mindelheim haben CSU und SPD einen gemeinsamen Kandidaten aufgestellt, Michael Schindler wurde dann auch gewählt. Klar durchgesetzt haben sich die Amtsinhaber in Donauwörth, Nördlingen und Neu-Ulm, genauso wie in Kaufbeuren und Lindau.

Abwählte Bürgermeister im Allgäu

In Pfronten im Landkreis Ostallgäu verlor Bürgermeister Alfons Haf (Pfrontener Liste) gegen Karl-Heinz Wagner. Wagner war bisher Bürgermeister in Oberfranken, hatte nach einer neuen Stelle gesucht und war von der CSU aufgestellt worden. Damit gibt es in Pfronten erneut einen Wechsel im Bürgermeisteramt, Haf hatte sich damals bei der Kommunalwahl 2020 gegen Amtsinhaberin Michaela Waldmann durchgesetzt. In Bad Hindelang wurde Sabine Rödel abgewählt, ihr Herausforderer Tobias Keuschnig war für mehrere Wählergruppen angetreten und holte fast 60 Prozent der Stimmen.

Landräte müssen in die Stichwahl

Im Landkreis Donau-Ries gibt es eine Stichwahl um die Nachfolge von Stefan Rößle: In zwei Wochen können sich die Wählerinnen und Wähler zwischen Michael Dinkelmeier von den Freien Wählern und Claudia Marb von der CSU entscheiden. Wer Landrat in Aichach-Friedberg wird, entscheidet sich zwischen dem CSU-Landtagsabgeordneten Peter Tomaschko und Marc Sturm von den Freien Wählern. Im Landkreis Ostallgäu war Maria-Rita Zinnecker nicht mehr angetreten. Um ihre Nachfolge bewarben sich fünf Kandidaten. Die Kandidaten von CSU, Andreas Bauer, und FW, Bernd Stapfner, müssen sich in zwei Wochen der Stichwahl stellen. Zur Stichwahl kommt es auch im Oberallgäu, auch hier müssen sich die Wähler zwischen dem Kandidaten der Freien Wähler, Christian Wilhelm, und dem der CSU, Thomas Eigstler, entscheiden.

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