Eine Bildcollage mit einem Schild, auf dem Wahlraum steht, sowie die Rathäuser von Landshut und Passau.
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In Niederbayern müssen die Menschen in vielen Städten und Kommunen noch einmal an die Wahlurne, zum Beispiel in Landshut und Passau. (Symbolbild)
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Stichwahl Niederbayern: Duelle in Passau, Kelheim und Landshut

Stichwahl Niederbayern: Duelle in Passau, Kelheim und Landshut

In Niederbayern sind viele Entscheidungen der Kommunalwahl noch offen. Besonders in den größeren Städten wie Landshut und Passau müssen die Bürger erneut an die Wahlurne. Wo es besonders spannend wird, lesen Sie hier.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten aus Niederbayern am .

In Niederbayern müssen die Menschen in vielen Städten und Kommunen am kommenden Sonntag noch einmal an die Wahlurne. Unter anderem in Landshut und Passau, besonders knapp wird es im Landkreis Kelheim.

Stichwahl in Regierungshauptstadt Landshut

Auch in Landshut wird erneut gewählt [externer Link, möglicherweise Bezahlinhalt], nachdem der bisherige OB Alexander Putz (CSU) nicht mehr antritt. CSU-Kandidat Thomas Haslinger konnte in der Wahl vor zwei Wochen 37 Prozent auf sich vereinen, Christoph Rabl von den Grünen 20,2 Prozent.

SPD oder CSU? Amtswechsel in Passau

Bleibt die Stadt Passau in SPD-Hand oder übernimmt die CSU das Oberbürgermeisteramt? Diese Frage wird erst in der Stichwahl beantwortet. Zwei Männer stehen sich gegenüber: Andreas Rother und Armin Dickl. 33,7 Prozent der Stimmen waren im ersten Wahlgang an SPD-Mann Rother gegangen, 20,3 Prozent erreichte Dickl. Gesucht wird die Nachfolge des langjährigen SPD-Oberbürgermeisters Jürgen Dupper.

Kurz vor der Wahl wurde bekannt, dass es zu einer Panne bei der Briefwahl gekommen ist: Hunderte Briefwahlunterlagen sind offenbar verschwunden. Das Problem fiel auf, weil mehrere Bürger sich gemeldet hatten, deren Unterlagen nicht angekommen waren. Betroffene mussten im Wahlamt neue Unterlagen anfordern oder können ihre Stimme direkt vor Ort abgeben.

Landratswahlen: Mehrere Amtsinhaber unter Druck

In gleich mehreren niederbayerischen Landkreisen müssen die Kandidaten in der Stichwahl antreten. Besonders knapp ist es im Landkreis Kelheim: CSU-Landrat Martin Neumeyer bekam im ersten Wahlgang lediglich 33,9 Prozent der Stimmen und lag nur hauchdünn vor Christian Nerb von den Freien Wählern (33,1 Prozent). Interessant: 2020 war Neumeyer noch mit fast 71 Prozent der Stimmen gewählt worden.

Im Landkreis Rottal-Inn hat Herausforderer Martin Koppmann (Freie Wähler) [externer Link, möglicherweise Bezahlinhalt] (Freie Wähler Rottal-Inn) mit 35 Prozent sogar die Nase vorn. Amtsinhaber Michael Fahmüller (CSU) kam im ersten Wahlgang auf 28,3 Prozent.

Auch im Landkreis Landshut kommt es zur Stichwahl: Alfred Holzner von den Freien Wählern tritt gegen CSU-Kandidatin Claudia Geilersdorfer an. Amtsinhaber Peter Dreier (Freie Wähler) hatte nicht wieder kandidiert.

Knapp, besonders oder ungewöhnlich: Weitere Stichwahlen

Eng könnte es auch bei der Stichwahl in der Stadt Kelheim werden: Bei der Wahl vor zwei Wochen lag CSU-Amtsinhaber Christian Schweiger mit 43,1 Prozent nur 109 Stimmen vor Dennis Diermeier von den Freien Wählern (41,7 Prozent).

Auch in Bogen ist das Rennen völlig offen: Walter Franz (BOG) und Bürgermeisterin Andrea Probst (CSU) lagen im ersten Wahlgang mit 47,9 zu 47,1 Prozent der Stimmen fast gleichauf.

Hingegen kommt es in Mainburg zu einem reinen Frauen-Duell: Karoline Fritz-Ertlmaier von der Stadt-Land-Union (30,9 Prozent) tritt gegen Annette Setzensack von der ÖDP (27,1 Prozent) an.

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