Blick auf erste erste Großspeicheranlage Bayerns im Landkreis Wunsiedel (Archivbild)
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In Niederaichbach bei Landshut soll einer der größten Batteriespeicher Deutschlands entstehen (Symbolbild)
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In Niederaichbach bei Landshut soll einer der größten Batteriespeicher Deutschlands entstehen (Symbolbild)

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Stromspeicher und KI-Zentrum in Niederbayern nehmen erste Hürde

Stromspeicher und KI-Zentrum in Niederbayern nehmen erste Hürde

In Niederbayern sollen einer der größten Batterie-Stromspeicher Deutschlands und ein großes Rechenzentrum für Künstliche Intelligenz entstehen. Am Dienstag hat sich der Gemeinderat von Niederaichbach fast einstimmig für das Projekt ausgesprochen.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten aus Niederbayern am .

Bei Niederaichbach im Landkreis Landshut soll ein riesiger Batteriespeicher entstehen. Auch ein KI-Rechenzentrum ist geplant. Es handelt sich dabei um eine Milliardeninvestition.

Deutliches Votum für das Großprojekt im Gemeinderat

Am Dienstagabend musste das Großprojekt mit dem sogenannten Vorbescheid die erste Hürde im Gemeinderat von Niederaichbach im Landkreis Landshut nehmen. Mit 15 zu 1 Stimmen votierte das Gremium für den großen Stromspeicher und das KI-Rechenzentrum.

Plan: Größter Batteriespeicher in Deutschland

In unmittelbarer Nähe der stillgelegten Atomkraftwerke Isar 1 und Isar 2 soll auf einer fünf Hektar großen Fläche einer der größten Stromspeicher Deutschlands entstehen - mit einer Leistung von 1.000 Megawatt. Einen Batteriespeicher in dieser Größe gibt es aktuell den Angaben zufolge in ganz Deutschland nicht. Der Stromspeicher soll die Energiesicherheit unterstützen und das Netz beispielsweise bei Dunkelflauten stabilisieren.

Bürgermeister: Große Chance für die gesamte Region

Parallel dazu ist ein großes Rechenzentrum für Künstliche Intelligenz völlig unabhängig von ausländischen Geldgebern geplant. Insgesamt will die Niederaichbacher Energie GmbH und Co KG rund einen Milliarde Euro in das Vorhaben investieren. Bürgermeister Mathias Oberhofer (CSU) sieht in dem Projekt eine große Chance für die gesamte Region.

Aiwanger: "Wer Erneuerbare ausbaut, muss Speicher und Netze mitdenken"

Auch Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger (FW) begrüßt die Pläne. "Wer Erneuerbare ausbaut, muss Speicher und Netze mitdenken. Niederaichbach ist mit seiner Infrastruktur ein idealer Standort für Batteriegroßspeicher und Rechenzentren", so Aiwanger in einer Pressemitteilung.  

Batteriespeicher seien ein zentraler Baustein der bayerischen Energiewende. Gerade im Photovoltaikland Niederbayern würden sonnenreiche Tage oft zur Belastungsprobe für das Stromnetz. Batteriegroßspeicher könnten den Strom aufnehmen, wenn er im Überfluss vorhanden ist und ihn wieder abgeben, wenn er gebraucht werde, so Aiwanger. Das stabilisiere die Netze und senke letztlich die Stromkosten für Bürger und Unternehmen.

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