Im Jahr 2006 hat der Deggendorfer Augenarzt Detlev Gück den Verein "Die kleine Hilfe e.V. Deggendorf" gegründet.
Im Jahr 2006 hat der Deggendorfer Augenarzt Detlev Gück den Verein "Die kleine Hilfe e.V. Deggendorf" gegründet.
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Im Jahr 2006 hat der Deggendorfer Augenarzt Detlev Gück den Verein "Die kleine Hilfe e.V. Deggendorf" gegründet.
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Sturzflut in Nepal: Deggendorfer Hilfsverein tief betroffen

Sturzflut in Nepal: Deggendorfer Hilfsverein tief betroffen

Die Zahl der Toten in der von der Sturzflut betroffenen Region in Nepal steigt immer weiter. 2010 hat ein Deggendorfer Augenarzt eine ähnliche Sturzflut miterlebt. Es sei unvorstellbar, wie furchtbar die Situation jetzt vor Ort sein müsse, sagt er.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten aus Niederbayern am .

Nach der verheerenden Sturzflut in der Himalaya-Region steigt die Zahl der Toten: Mindestens 359 Menschen sind allein auf nepalesischer Seite ums Leben gekommen, mehr als 1.300 Menschen werden noch vermisst. 2010 hat der Deggendorfer Augenarzt Detlev Gück eine ähnliche Sturzflut miterlebt. Ein paar Jahre zuvor, im Jahr 2006, hatte er den Verein "Die kleine Hilfe e.V. Deggendorf" gegründet, der Menschen in Nepal hilft.

Gück: "Das ist zum Heulen"

Im Gespräch mit dem BR schildert Gück, dass es unvorstellbar sei, wie furchtbar die Situation jetzt vor Ort sein müsse: "Das ist zum Heulen. Die Situation ist jetzt einfach so. Das sind solche Naturgewalten."

Die Plötzlichkeit einer solchen Sturzflut ist laut dem Augenarzt nur schwer vorstellbar, wenn man so etwas nicht selbst erlebt habe. "Da hat kein Mensch irgendeine Chance, in der Nacht wegzukommen. Und selbst wenn man es sieht, hat man keine Chance mehr." Selbst Frühwarnsysteme würden laut Gück bei derartigen Katastrophen die Menschen nicht rechtzeitig warnen können.

Durch Flut zerstörtes Dorf
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Reaktionen auf Flutkatastrophe in Nepal

Wenig Hoffnung für die Zukunft

Für die Zukunft hat der Augenarzt aktuell wenig Hoffnung: "Das ist so ein riesiges Unglück. Da kann man fast nichts hoffen. Es ist entsetzlich [...] Ich hoffe, dass wir alle zusammenhelfen." Da es aktuell so viele Krisengebiete und Unruheherde auf der Welt gebe, werde die Katastrophe und das Leid in Nepal möglicherweise schnell in Vergessenheit geraten, vermutet der Augenarzt.

Jetzt als kleine Organisation oder als Einzelhelfer nach Nepal zu fahren, mache keinen Sinn, sagt Gück: "Die internationalen, großen Organisationen müssen das machen. Wir werden dann aber später im Kleinen wieder mithelfen". Die Menschen in Bayern könnten am besten durch Spenden an vertrauenswürdige Hilfsorganisationen einen Teil dazu beitragen, dass den Menschen in Nepal geholfen wird.

Mit Information von dpa

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