Ein Mitarbeiter der Spurensicherung am Tatort
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Im Fall eines am Montag getöteten Mannes in Erlangen wurde Haftbefehl gegen den 66-jährigen Tatverdächtigen erlassen.
Bildrechte: News5/Lars Haubner
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Im Fall eines am Montag getöteten Mannes in Erlangen wurde Haftbefehl gegen den 66-jährigen Tatverdächtigen erlassen.

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Tötungsdelikt in Erlangen: Haftbefehl wegen Totschlags erlassen

Tötungsdelikt in Erlangen: Haftbefehl wegen Totschlags erlassen

Nach dem gewaltsamen Tod eines 63-Jährigen im Erlanger Stadtteil Bruck befindet sich ein Tatverdächtiger in Untersuchungshaft. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, erging der Haftbefehl auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten Franken am .

Im Fall eines am Montag getöteten Mannes in Erlangen hat ein Ermittlungsrichter Haftbefehl wegen Verdachts des Totschlags gegen einen 66-jährigen türkischen Staatsangehörigen erlassen. Zudem sucht die Polizei weitere Zeugen des Vorfalls.

Obduktionsergebnis nach Tat in Erlangen liegt vor

Eine durchgeführte Obduktion des Leichnams bestätigte inzwischen, dass der Mann an den Folgen von Schnitt- und Stichverletzungen gestorben ist. Weitere Angaben zur Tatwaffe machten die Ermittler aus ermittlungstaktischen Gründen nicht. Der Tat im Erlanger Stadtteil Bruck war laut Polizei am Montagmittag eine Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern in der Jenaer Straße vorausgegangen.

Eine Zeugin hatte daraufhin die Polizei alarmiert. Als die erste Streife kurz nach 12 Uhr am Einsatzort eintraf, fanden die Beamten den 63-Jährigen mit schweren Verletzungen auf einem Fußweg liegend. Trotz sofort eingeleiteter medizinischer Versorgung und Reanimationsversuchen erlag der Mann noch am Tatort seinen Verletzungen. Den 66-jährigen Tatverdächtigen konnten Polizeikräfte kurz darauf in unmittelbarer Nähe festnehmen.

Keine Hinweise auf Motiv

Die Hintergründe der Tat sind weiter unklar und nun Gegenstand der Ermittlungen des Fachkommissariats der Erlanger Kriminalpolizei. Die Beamten führten am Tatort umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen und erste Anwohnerbefragungen durch. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei kannten sich der Tatverdächtige und das Opfer.

Um den genauen Tathergang aufklären zu können, bitten die Ermittler weiterhin um Mithilfe aus der Bevölkerung. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 - 3333 zu melden.

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