Überflutete Unterführung im Landkreis Fürth
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Unwetter über Bayern: Straßen überflutet, Keller vollgelaufen

Unwetter über Bayern: Straßen überflutet, Keller vollgelaufen

Nach brütender Hitze haben sich in Teilen Bayerns schwere Gewitter gebildet: Starkregen sorgte in Franken für Überflutungen, Autos blieben in einer Unterführung stecken. Die Feuerwehr musste zudem vollgelaufene Keller auspumpen.

Über dieses Thema berichtet: Bayern-2-Nachrichten am .

Erst Hitze, dann Unwetter: Am Sonntag gab es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) Temperaturen von um die 35 Grad in Bayern. Ab dem Nachmittag entstanden teils kräftige Gewitter mit Hagel und starkem Regen – etwa in Mittelfranken. Polizei und Feuerwehr mussten dort zu zahlreichen Einsätzen ausrücken.

Autos bleiben in überfluteter Unterführung stecken

Besonders betroffen war die Region um Zirndorf im Landkreis Fürth. Dort stand eine Unterführung komplett unter Wasser, drei Autos konnten nicht mehr weiterfahren und blieben in den Fluten stecken. Zwei Wagen seien wohl geborgen worden, eines sei aber steckengeblieben, sagte ein Polizeisprecher. Beamte sperrten die Unterführung mit dem Auto die ganze Nacht. Unklar war zunächst, ob der Wagen mittlerweile aus den Fluten gezogen werden konnte. 

In Windsbach im Landkreis Ansbach liefen nach Angaben der Einsatzkräfte wie auch in Zirndorf mehrere Keller voll. In Oberasbach im Landkreis Fürth fiel ein Baum auf ein geparktes Auto. Außerdem landeten zahlreiche Äste auf Straßen und Gehwegen, und Gullydeckel wurden aus ihren Fassungen gedrückt.

Auch In Oberfranken gab es unwetterbedingte Einsätze, darunter kleinere Verkehrsunfälle und ein paar umgestürzte Bäume, örtlich wurden Straßen überflutet. Im Landkreis Bamberg hagelte es heftig, wie auf Videobildern zu sehen war. Meldungen über Verletzte gab es zunächst nicht.

Blitzeinschläge in Wohnhäuser

In Niederbayern schlugen zwei Blitze in ein Wohnhaus ein. Dadurch sei eine Solaranlage auf dem Dach in Brand geraten, so die Polizei. Demnach entstand ein Schaden von ungefähr 150.000 Euro. Es gab keine Verletzten, aber der Dachstuhl sei ausgebrannt. 

In Auerbach im Landkreis Amberg-Sulzbach traf ein Blitz einen Kamin. Es seien allerdings nur Ziegel abgefallen. In Georgenberg und Altenstadt an der Waldnaab im Landkreis Neustadt an der Waldnaab fiel jeweils ein großer Baum auf eine Straße. Die Einsatzkräfte brauchten einen Kran, um die Bäume zu bergen.

DWD-Unwetterwarnung für Teile Bayerns

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte zuvor vor teils extremer Hitze sowie vor schweren Gewittern mit Starkregen, Sturmböen und Hagel in Bayern gewarnt. Für mehrere Regionen galten Unwetterwarnungen.

Weiter Hitze und Gewitter

Vergleichsweise kühl blieb es am Sonntag lediglich in höheren Lagen wie zum Beispiel auf dem Großen Arber im Bayerischen Wald mit 26 Grad oder im südlichen Bayern ab 2.000 Höhenmetern bei 20 Grad.

Die Hitzewelle hat ganz Deutschland weiter fest im Griff: Bis zu 37 Grad sagt der DWD für Montag und Dienstag voraus, am Mittwoch sogar bis 39 Grad. Schwitzen ist vor allem in der Mitte und im Süden angesagt. Ob im Südwesten in den kommenden Tagen Rekordtemperaturen von mehr als 40 Grad erreicht werden, ist aber noch unsicher. Auch die Unwettergefahr hält an: Mit schweren Gewittern muss in den nächsten Tagen weiter gerechnet werden.

Bayernkarte: Hitzewarnungen des DWD

Zum Hören: Unwetter in Teilen Frankens

Überflutete Straße in Mittelfranken
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Überflutete Straße in Mittelfranken

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