Eine Boeing 737 der Royal Air Maroc steigt nach dem Abflug in den wolkenlosen Sommerhimmel. Im Vordergrund der markante Kontrollturm des Flughafens Franz-Josef Strauss.
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Wegen einer verdächtigen Beobachtung hat der Münchner Flughafen am Sonntag kurzfristig Start- und Landebahnen gesperrt.
Bildrechte: picture alliance / Eibner-Pressefoto | Eibner-Pressefoto/Ardan Fuessman
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"Verdächtige Wahrnehmung": Flughafen München kurzzeitig gesperrt

"Verdächtige Wahrnehmung": Flughafen München kurzzeitig gesperrt

Wegen einer verdächtigen Beobachtung hat der Münchner Flughafen am Sonntag kurzfristig Start- und Landebahnen gesperrt. Was die Polizei zu dem Vorfall sagt.

Über dieses Thema berichtet: Bayern-1-Nachrichten am .

Wegen einer gemeldeten verdächtigen Wahrnehmung eines Piloten ist der Abflugbetrieb am Münchner Flughafen am Sonntagnachmittag vorübergehend eingeschränkt worden. Nach Angaben eines Sprechers der Bundespolizei war der Pilot eines Linienfluges nach Brüssel kurz nach 16 Uhr bereits in der Luft, als er außerhalb des Fluggeländes etwas Verdächtiges wahrnahm. Der Pilot informierte den Tower, anschließend wurden die Sicherheitsbehörden eingeschaltet.

Bundespolizei: Kein Drohnenvorfall

Die Deutsche Flugsicherung stoppte daraufhin vorübergehend den Abflugbetrieb. Landungen waren weiterhin möglich. Beamte der Landes- und der Bundespolizei suchten anschließend die Umgebung ab, fanden aber nichts Verdächtiges. Gegen 16.46 Uhr wurde der Abflugbetrieb wieder freigegeben.

Der Bundespolizei zufolge starteten wegen der Unterbrechung 17 Maschinen mit Verspätung. Zwei Piloten ankommender Lufthansa-Flüge aus Osaka und Hamburg entschieden sich demnach trotz bestehender Landeerlaubnis für eine Ausweichlandung in Frankfurt beziehungsweise Nürnberg. Von dort aus flogen sie später weiter nach München.

Worum es sich bei der verdächtigen Wahrnehmung des Piloten handelte, blieb zunächst unklar. Die Bundespolizei spricht deshalb ausdrücklich nicht von einem Drohnenvorfall.

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