Sonderbus zum Frühlingsvolksfest
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Warnstreik: Sonderbusse zum Nürnberger Frühlingsvolksfest

Warnstreik: Sonderbusse zum Nürnberger Frühlingsvolksfest

Trotz des Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr soll das Nürnberger Frühlingsfest heute gut mit dem Bus erreichbar sein. Die Stadt und die Schausteller haben zusätzliche Busse organisiert. Auch in Landshut und in Bamberg wird heute gestreikt.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten Franken am .

Verdi Bayern ruft über die ganze Woche verteilt an verschiedenen Orten dazu auf, im öffentlichen Nahverkehr die Arbeit niederzulegen. In Nürnberg sollen U-Bahnen und Straßenbahnen am Mittwoch ab 5.00 Uhr morgens stillstehen – bis zum Betriebsende in der Nacht zum Donnerstag.

Damit die Besucher des Nürnberger Frühlingsvolksfestes auch trotz des Warnstreiks mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Familiennachmittag kommen können, setzt die VAG am Mittwochnachmittag zusätzliche Pendelbusse ein. Auch die Schausteller haben Busse organisiert.

Historische Busse zum Volksfest

Zwischen 14.00 und 23.00 Uhr sollen die VAG-Pendelbusse im Viertelstundentakt zwischen Hauptbahnhof und Volksfestplatz fahren. Hinzu kommen vier historische Busse, die der Schaustellerverband organisiert hat. Sie verkehren kostenlos und reihen sich in die Fahrzeiten der VAG-Busse ein.

S-Bahnen vom Warnstreik nicht betroffen

Auch in Fürth wird am Mittwoch wieder gestreikt. Der Ausstand beginnt mit Betriebsbeginn um 04.00 Uhr und dauert 24 Stunden, teilte das Kommunalunternehmen infra in Fürth mit. Mit Hilfe von privaten Busunternehmen soll ein Notfahrplan im 60-Minuten-Takt gestemmt werden. Allerdings werden keine U-Bahnen fahren. Weil für die S-Bahnen im Raum Nürnberg ein anderer Tarifvertrag gilt, sind sie vom Warnstreik nicht betroffen.

Auch in Landshut ist am Mittwoch das Liniennetz der Stadtwerke vom Warnstreik betroffen. Es sei davon auszugehen, dass keine Busse im Einsatz sein werden, hieß es. Bereits am Dienstag wurde Augsburg bestreikt.

Streik auch in Bamberg und Bayreuth

Die Gewerkschaft Verdi hat weitere Streiks im öffentlichen Personennahverkehr angekündigt. Ab 12.00 Uhr sind heute die Beschäftigten in der Werkstadt und der Wagenpflege der Stadtwerke Bamberg aufgerufen, die Arbeit niederzulegen, und zwar bis einschließlich Samstag. Zusätzlich wird in Bamberg der Fahrdienst der Stadtbusse am Freitag und Samstag bestreikt, teilte Verdi mit. Die Gewerkschaft rechnet mit 70 bis 80 Streik-Teilnehmern in Bamberg.

Die Streikenden in Bamberg sind aufgerufen, am Freitag zu einer Demonstration mit Kundgebung nach Bayreuth zu kommen. Die Demo in Bayreuth startet am Freitag um 10.00 Uhr. In Bayreuth wird am Freitag ab 00.00 Uhr der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke inklusive Fahrpersonal bis Sonntag, 02.00 Uhr, bestreikt.

München soll verschont bleiben

Anders als bei früheren Arbeitsniederlegungen will Verdi den öffentlichen Nahverkehr in München dieses Mal nicht lahmlegen. Vielen Fahrgästen in der Landeshauptsatdt bleibt derzeit wegen Bauarbeiten an der S-Bahn-Stammstrecke nur der Umstieg auf Bus, Tram und U-Bahn. Das soll trotz Warnstreik auch am Mittwoch möglich sein. Der Grund: die zahlreichen Einschränkungen an der Stammstrecke bis zum 13. April. Viele S-Bahnlinien enden vorzeitig, so dass die Innenstadt ohne Bus, Tram und U-Bahn für viele nicht erreichbar wäre. 

Annäherung im Tarifkonflikt

Im Tarifkonflikt haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaft zuletzt angenähert. Die Arbeitgeberseite bietet nun sechs Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von 24 Monaten. Bei 48 Monaten Laufzeit will sie den Lohn um rund neun Prozent erhöhen und die Arbeitszeit um eine Stunde reduzieren. Verdi verlangt inzwischen eine Gehaltserhöhung um 550 Euro in zwei Stufen bei einer Laufzeit von 24 Monaten. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 15. April statt.

Mit Informationen von dpa

In Nürnberg blieben Straßenbahnen und U-Bahnen am Morgen in den Depots. Die Busse fuhren nur nach Notfahrplan.
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In Nürnberg blieben Straßenbahnen und U-Bahnen am Morgen in den Depots. Die Busse fuhren nur nach Notfahrplan.

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